Offene Standards werden bei Mobilentwicklern beliebter

Laut der dritten “Zend Developer Pulse”-Umfrage unter 5000 Entwicklern gewinnen offene Standards bei Mobilentwicklern gegenüber der nativen App-Entwicklung an Popularität. Problematisch für Entwickler- und Operations-Teams sind dagegen die notwendigerweise schnelleren Releasezyklen.

von Peter Marwan 0


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Zend hat jetzt die die Ergebnisse seiner dritten “Zend Developer Pulse”-Umfrage veröffentlicht (PDF). Im Mittelpunkt der Befragung standen Trends bei der Entwicklung von Mobilapplikationen. Die Umfrage, an der in erster Linie in Unternehmen angestellte Entwicklern teilgenommen haben, ging aber auch auf die Akzeptanz offener Standards und die zum Deployment in der Cloud genutzten Plattformen ein.

“Auf offenen Standards basierende Herangehensweisen sind ganz klar die bevorzugte Wahl der Entwickler, aber die Studie zeigte auch, dass die Einhaltung häufigerer Releasezyklen, die diese Apps benötigen, noch immer ein Problem für die meisten Organisationen darstellt. Bis Unternehmen in die richtige Infrastruktur investieren, um sich wiederholende Release zu unterstützen, wird das zweifelsohne auch so bleiben”, kommentiert Zend-Managerin Elaine Lennox.

Den Umfrageergebnissen zufolge werden Mobilapplikationen schnell zum Mittelpunkt für Entwicklungsteams. 91Prozent der PHP-Entwickler, die an der diesjährigen Umfrage teilgenommen haben, arbeiten an Mobil-Apps. 2012 waren es lediglich 66 Prozent waren. 89 Prozent der Entwickler konnten die von ihnen benötigten spezifischen serverseitigen Fähigkeiten bestimmen, was für eine tiefere Kenntnis eines API-basierten Architekturmodells für Mobilapplikationen spricht. Auf die Frage, wie sie Inhalte und Dienste ihren zur Verfügung stellen wollen, gaben 79 Prozent der Entwickler an, dass sie Web-Apps sowie offene Standards, wie HTML5, nutzen wollen.

Die starke Zunahme der Mobilgerätetypen und der Wunsch nach schnellen Applikations-Iterationen stellt die mit Entwicklung- und Betrieb betrauten Teams allerdings vor erhebliche Probleme. 87 Prozent der Entwickler sagten, dass es bei der Übergabe ihrer App von der Entwicklung an die Produktion zu Verzögerungen gekommen ist. Die Hauptgründe dafür sind inkonsistente Umgebungen über Entwicklung, Tests und Produktion hinweg sowie die schwierige Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Operations-Teams.

Außerdem scheinen der Umfrage zufolge Entwickler viel Zeit auf das Troubleshooting von Applikationen aufzuwenden, nachdem sie diese bereits in den Betrieb übergegeben haben. 90 Prozent der befragten Entwickler arbeiteten wegen Notfällen in der Produktivumgebung an Wochenenden, Urlaubstagen und Feiertagen.

80 Prozent gaben an, dass mindestens ein Viertel ihrer Arbeitszeit auf das Beheben von Fehlern entfällt. Bei immerhin 43 Prozent zehrt Troubleshooting sogar mehr als die Hälfte ihrer verfügbaren Zeit auf.

Eine wachsende Anzahl der Entwickler gab an, dass sie ein Deployment in der Cloud planen. Amazon Web Services ist dabei mit 51 Prozent die beliebteste Plattform. Google Compute folgt mit deutlichem Abstand auf Rang zwei (21 Prozent).

Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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