Google schließt mit Chrome 27 in seinem Browser 14 Lücken

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Die Final der Version 27 des Google Browsers steht für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung. Sie behebt 14 Sicherheitslücken, elf davon mit “hohem” Sicherheitsrisiko. Zudem lädt Chrome 27 Websites fünf Prozent schneller als sein Vorgänger.

Google hat die Final von Chrome 27 zum Download bereitgestellt. Die neue Version des Browsers schließt ingesamt 14 Sicherheitslücken. Bei elf stuft das Unternehmen das von ihnen ausgehende Risiko Risiko als hoch ein. Das heißt, ein Angreifer könnte die Schwachstellen ausnutzen umd Schadcode innerhalb der Sandbox des Browsers ausführen.

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Den Versionshinweisen zufolge treten die Anfälligkeiten unter anderem bei der Verarbeitung von SVG-Dateien sowie im Zusammenhang mit Widgets, Spracheingaben und der Zwischenablage auf. Ein weiterer Fehler steckt im Media Loader. Zudem beseitigt Google ein Speicherproblem in Web Audio.

Die neue Version bringt aber auch einige Verbesserungen, zum Beispiel soll sie Websites fünf Prozent schneller laden als ihr Vorgänger. Dies erreicht Google durch eine bessere Speicherverwaltung. Durch den Einsatz des HTML5-Tags <input> für Datum und Zeit sollen Kalenderformulare jetzt etwas eleganter aussehen. Den WebRTC-Support hat Google dahingehend verbessert, dass Live-Audio-Input nun mit der Web Audio API zur nahezu verzögerungsfreien Audio-Bearbeitung und -Wiedergabe funktioniert. Die Funktion steht bislang unter Windows und Mac zur Verfügung.

Chrome 27 enthält zudem eine neue Sync FileSystem API, mit der Entwickler Anwendungsdaten abgleichen können. Das könnte die Offline-Nutzung von Chrome Web Apps deutlich verbessern. Auch die Ranking-Voraussagen, die Rechtschreibkorrektur und die Vervollständigungsfunktion der Omnibox wurden verbessert. Außerdem bieten die in Chrome enthaltenen Werkzeuge für Entwickler nun mehr Anzeigeeinstellungen.

Chrome 27 steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Nutzer, die den Browser schon installiert haben, erhalten die neue Version automatisch. Sie lässt sich aber auch von der Google-Website herunterladen.

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[mit Material von Seth Rosenblatt, News.com]

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