Diamant Software bringt seine Buchhaltung in die Cloud

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Buchhaltung (Bild: Shutterstock / Pressmaster)

Der deutsche Anbieter Diamant Software hat seine Buchhaltungs-Software “in die Wolke” gebracht. Der SaaS-Dienst bietet die volle Funktionsvielfalt der auch als Lizenz verfügbaren Rechnungswesen-Software aus dem eigenen Haus. Alle Daten und Berichte werden verschlüsselt übertragen.

Der deutsche Anbieter Diamant Software startet einen Rechnungswesen-Dienst im Netz. Der Service, den die Bielefelder Firma bislang vor allem über “Private Clouds”, also die Server und Rechenzentren der Kunden, anbot, läuft nun im externen Datacenter. Die Übertragung per https soll keine Daten beim Transfer nach außen dringen lassen. Die Daten liegen isoliert für jeden Mandanten in einer eigenen Datenbank auf den Servern. Die Speicherung in einem zertifizierten deutschen Rechenzentrum soll Kunden ebenfalls die Sorge um ihre Daten nehmen.

Diamant Online Bestandteile
Im SaaS-Rechnungswesen lassen sich Aufgaben wie Kostenstellenauswertung, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Anlagenverwaltung und dergleichen abwickeln (Grafik: Diamant Software).

Beim Rechenzentrum handelt es sich um eines direkt am Internet-Knotenpunkt DE-CIX in Frankfurt am Main, über den mehr als 90 Prozent des deutschen Internet-Datenverkehrs fließen. Der Betreiber erfüllt die EU-Sicherheitsstufe EN 501331. SaaS-Anbieter Diamant erklärt, alle sich aus BSI-Grundschutz-Katalogen, KonTraG, Basel II und Euro-SOX ergebenden Pflichten zu erfüllen.

Forderungs-Controlling
Im Forderungs-Controlling hat der Nutzer von Diamant Online immer den Überblick darüber, wer ihm noch Geld schuldet (Screenshot: Diamant Software).

Integrationsmöglichkeiten der Diamant-Lösung in bestehende IT liefert auch die Online-Variante. Über Eingangs- und Ausgangsschnittstellen lassen sich Faktura- und Lohnprogramme integrieren. Reports baut die Online-Suite dynamisch in der Weboberfläche auf. Enthalten sind Basisreports wie GuV, Bilanz, BWA, Offene Posten, Saldenlisten sowie Kostenstellenvergleich. Nach dem Jahresabschluss können Anwender die Daten mit dem Steuerberater beziehungsweise der Datev austauschen.

Der Service richtet sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung. Bezahlt werden nur die genutzten Dienste – wer zum Beispiel die Forderungsüberwachung nicht nutzt, bezahlt sie nicht, und wer keine Jahresbilanz erstellt, spart sich auch diese Kosten. Je nach Ansprüchen kann sich daher die Gebühr ändern. Interessenten können über ein Online-Formular eine Preisanfrage stellen.

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