Netgear bringt Profi-NAS Readydata 516 für KMU

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Replikation, Backup mit Deduplizierung und unbegrenzte Snapshots bietet das NAS “Readydata 516”. Die 6-Bay-Speicherbox liefert mit einem 16-GByte-Speicher kontinuierliche Datenströme. Mit Hard- und Software soll das Storage-System Leistung in KMUs bringen, wie sie bislang nur große Firmen kannten.

Als erstes Network-Attached-Storage-System mit ZFS-Enterprise-Funktionen im Desktop-Format bezeichnet Netgear sein “Readydata 516“. ZFS, ein Dateiformat, das für die Arbeit mit hohem Datendurchsatz konzipiert ist, ist die Grundlage von Netgears neuem Betriebssystem “Readydata OS 1.0”. Damit bietet das NAS viele Enterprise-Funktionen, die bei klassischen Linux-NAS-Systemen nicht realisiert werden können.

Netgear Readydata 516 offen
Das NAS Readydata 516 sichert kontinuierlich blockbasiert im ZFS-Format. Ein Wechsel der Laufwerke ist im laufenden Betrieb möglich (Bild: Netgear).

So stellt etwa die zentral verwaltbare, blockbasierende Replikationslösung “Readydata Replicate” eine ortsunabhängige Bedienbarkeit der Disaster-Recovery-Funktionalität ohne vorherige IP-Konfiguration sicher. Readydata 516 repliziert fortlaufend auch Snapshots von Festplatten- und SSD-Speicherblöcken.

Das Readydata-516-NAS kann sich mit zudem mit anderen größeren Systemen von Netgear austauschen und gegenseitig absichern. Dies geht auch über verschiedene Standorte hinweg, um so etwa einheitliche Backups einer örtlich verteilten Firma zu erstellen. Mit der kostenlos enthaltenen Replikationssoftware ist auch die Deduplizierung und Replikation von Backupdaten in verteilten Umgebungen möglich.

Netgear Readydata 516
Rechenzentrums-Storage auf dem Schreibtisch: Bis zu 24 TByte gut gesicherte Daten passen beim Readydata 516 in 28,8 mal 19,2 mal 25,9 Zentimeter (Bild: Netgear).

Auch innerhalb des Gehäuses, in dessen Steckplätzen wahlweise SSDs oder SATA-Harddisks stecken können, ist eine Absicherung nach verschiedenen RAID-Levels möglich. Die aufwändige RAID-Konfiguration ist bei einer Erweiterung der Kapazitäten nicht mehr nötig: Neuer Speicher kann im laufenden Betrieb hinzugefügt werden.

Das NAS unterstützt Schnittstellen zu virtuellen Umgebungen und erlaubt so übergreifendes Netzwerktraffic-Management. Zudem ist es kompatibel zu Backup-Software von Symantec, Acronis, CommVault, StorageCraft, Veeam und Quest und zertifiziert für Arbeit mit virtuellen Umgebungen von VMware, Microsoft und Citrix. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie und verkauft das reine NAS ohne Festplatten ab 1850 Euro.

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