Tech-Ausflugstipp der Woche: Auge in Auge mit Pac-Man und Donkey Kong

Allgemein

Der Verein “For amusement only” betreibt in Rodenbach, östlich von Frankfurt am Main, eine Ausstellung für Unterhaltungsautomaten und Videospielgeräte. Geöffnet ist sie jeden ersten Samstag im Monat. Und gezockt werden darf natürlich auch.

Der Verein "For amusement only" pflegt nicht nur alte Spielautomaten, sodnern macht sie auch der Öffentlichkeit zugänglich( Screenshot: ITespresso bei For amsument only).
Der Verein “For amusement only” pflegt nicht nur alte Spielautomaten, sondern macht sie auch der Öffentlichkeit zugänglich (Screenshot: ITespresso bei For amsument only).

Lange ist For amusement only in der Bahnhofstraße 45 in Rodenbach nicht mehr anzutreffen. Der Grund ist allerdings erfreulich: Das von dem erst 2009 gegründeten, gemeinnützigen Verein aufgebaute Erlebnismuseum für Unterhaltungsaustomaten und Videospielgeräte platzt aus allen Nähten. Derzeit stehen auf 330 Quadratmetern über 120 Spielgeräte.

Gut 100 davon sind voll funktionsfähig – und dürfen von Besuchern natürlich nicht nur begutachtet, sondern auch bespielt werden. Wer sich bei den Worten Flipper, Donkey Kong, Centipede und Pac-Man erinnert, wo damals sein Taschengeld hingekommen ist, wird sich ebenso für die Ausstellung begeistern wie jemand, der diese Legenden der Spielekultur nur vom Hörensagen kennt und ihnen endlich einmal leibhaftig gegenübertreten will.

Ihre Ausstellungsräume machen die inzwischen rund 50 Bastler von “For amusement only” zumindest jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 21 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich, im Mai 2013 allerdings vermutlich zum letzten Mal in Rodenbach. Anschließend ziehen sie dann in größeren Räumlichkeiten nach Seligenstadt um – sozusagen einen Flipperkugelwurf weiter südlich. Ein Blick auf die Website lohnt sich vor dem Besuch auf alle Fälle, um nicht vor verschlossenen Türen zu stehen.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro, Kinder bis 13 Jahren sind frei. Jugendliche ab 14 Jahren zahlen 5 Euro, eine Familienkarte gibt es für 20 Euro. Kleingeld braucht man übrigens nicht mitzunehmen: Alle funktionsfähigen Geräte sind für jeden Besucher frei spielbar.

In einem Video bei YouTube stellt sich der Verein selbst vor und zeigt einige der Schätzchen aus seinen Vereinsräumen.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit der europäischen Technologie-Geschichte aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen