E-Learning-Software Netop Vision öffnet sich Mobilgeräten

Software

Version 8 der Klassenraum-Software integriert nun auch browser-fähige Computer, Tablets und Smartphones. Sie überträgt Bildschirminhalte des Lehrers auf angemeldete Geräte. Die Installation von Software auf den Clients ist nicht nötig.

Vision Enrollment
Mit der “Enrollment”-Funktion von “Vision” legt der Lehrer fest, welche Schüer sich für den Kurs anmelden dürfen (Screen: Netop)

Die Klassenraum-Software Netop Vision bindet in ihrer aktuellen Version zusätzlich zu Desktop-PCs auch iPads, Android-Tablets, ChromeOS-Systeme und Smartphones jeglicher Art ein. Die Übertragung an alle Web-Systeme benötigt nicht einmal mehr ein eigenes Programm zur Darstellung der Lehrer-Inhalte auf den Einzelgeräten.

Schüler, Studenten oder Mitarbeiter können so Präsentationen und Lehrstoff-Vermittlung auf nahezu allen Geräten ansehen. Der dänische Hersteller Netop hat seine Software für Aus- und Weiterbildung an den BYOD-Trend (“Bring Your Own Device”) angepasst und will so auch in heterogenen Umgebungen für Klassenraum-Management und grafische Übertragung sorgen.

Der aktuellen Anpassung liegt eine Umfrage unter 3700 Lehrern zugrunde. 57 Prozent der Befragten planen demzufolge, im kommenden Schuljahr iPads anzuschaffen. 25 Prozent der befragten Lehrer gaben an, dass die Bildschirmübertragung die wichtigste Funktion ist.

Netop Vision Pro
Die Pro-Version des E-Learning-Systems enthält Lizenzen für 1 Lehrer und 15 Schüler sowie ein Jahr Support (Bild: Netop)

Die neue Version der Software für die Lehrzentrale gebe Lehrern die Möglichkeit, vertraute Techniken zu nutzen – auch wenn die Schüler schon ganz unterschiedliche eigene Geräte verwenden, sagt Kurt Bager, CEO von Netop.

Die Version 8 von Netop Vision und Vision Pro ist für Anwender mit gültigem “Advantage-Programm” kostenfrei. Das Advantage-Programm wiederum ist eine einjährige Support- und Update-Lizenz, deren Preis durch die Vertriebspartner festgelegt wird.

So kostet beispielsweise ein Jahr für einen Lehrer und 15 Studenten bei Systemsoftware.at 446 Euro. Die Preise können je nach Händler und Angebotsumfang jedoch schwanken. Bei Netop selbst können Preise für die jeweilige Umgebung erfragt werden.

Die kostenpflichtige Version  Netop Vision Pro kann in Deutschland und Österreich im Handel bezogen werden. Sie soll eine bessere synchrone Wiedegabe an alle Geräte garantieren und bietet darüberhinaus mehr Internet-Kontrolle. Sie kommt mit App fürs iPad, einer Fernanmeldefunktion (geeignet etwa für Fernuniversitäten) und 70 interaktiven Tools für verschiedene Unterrichtsfächer. Eine kostenfreie Testversion steht für Interessenten zum Download bereit.

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