Android macht Ruggedized Computing billiger

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Mit dem “Fieldbook E1” bringt Logic Instrument die Kosten für “unkaputtbare” Rechner nach unten. Mit dickem bruchresistenten und sonnenlicht-geeignetem “Optical Bonding”-Display sowie harter Schale ausgestattet, widersteht das Tablet so mancher Situation. Zudem hat das Gerät eine lange Akkulaufzeit.

Mit dem neuen “Fieldbook E1” zeigt Logic Instrument einen robusten 10-Zoll Tablet- PC mit Android-Betriebssystem. Das extra dicke Display ist nicht nur robust, sondern auch im grellen Sonnenlicht erkennbar. Die Technik “Optical Bonding” strahlt nicht das Licht zurück, sondern sammelt es und nutzt es zur Verteilung und Entspiegelung. Das macht auch die Hintergrundbeleuchtung stromsparender.

Fieldbook E1
Das Fieldbook E1 ist ein 10,1-Zoll-Tablet mit Android 4.0.4, das so manchen extremen Einflüssen standhält.

Der Hersteller nennt dies und das dicke bruchfeste Glas zusammen die “FieldView-Pro”-Technik. “Das ist nicht Gorilla-Glas, sondern etwas Vergleichbares von einem anderen Hersteller”, erklärt Marketing-Mann Daniel Schröder.

Das Gerät selbst ohne Zusätze ist ab 1424 Euro plus Mehrwertsteuer erhältlich; Ergänzungen wie Funkverbindung per HSDPA+ oder LTE kosten entsprechend extra. WLAN (/b/g/n) ist bereits enthalten.

Vergleichbare Ruggedized-Windows-Systeme, wie sie laut Anbieter von der Feuerwehr und den Rettungsdiensten derzeit noch bevorzugt werden, sind nicht unter 2000 Euro zu haben, bei Logic Instrument erst ab 2200 Euro.

Das Tablet ist fallsicher bis 1,82 Meter und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +60 Grad aus. Es entspricht den Vorgaben von MIL-STD810G und IP65.s, hält also Stößen, Vibrationen, Temperaturschocks und Salznebel stand.

Ausgestattet ist es mit der “FieldControl”–Software, mit deren Hilfe sich alle Bestandteile, Knöpfe und Schnittstellen ansteuern lassen. Helligkeit, Lautstärke, Flugzeugmodus, Batteriestatus und dergleichen mehr sind einsehbar und veränderbar.

Das Android-Gerät läuft auf einem TI-Dual-Core-ARM-Prozessor OMAP4460 und ist ausgestattet mit 32 GByte eMMC-NAND-Flash. Der Speicher kann über die SD-Schnittstelle erweitert werden. Der dicke Touchscreen (kapazitiv, auf Wunsch für schwierige Umgebungen auch resistiv), zeigt 1366 mal 768 Bildpunkte in einer Helligkeit von 50.000 Lux. Das Touch-Display ist auch mit Handschuhen bedienbar.

GPS und RFID sowie NFC in 13,56 MHz sind integriert. Als Schnittstellen sind micro USB 2.0 (mit Ladefunktion), Audio, Micro, SDHC, micro SIM, Docking-Anschluss, HDMI-Ausgang, Netzteileingang und MHL pass through wie GPS pass through vorhanden.

Auch Bluetooth 4.0, Front- und Rückkamera sowie verschiedene Sensoren (Umgebungslicht, Beschleunigung, Gyroscop, E-Kompass) sind integriert. Die zwei Akkus lassen sich im laufenden Betrieb auswechseln. Der Hersteller verspricht einen Dauerbetrieb von bis zu 12 Stunden. Das Gerät wiegt gerade mal ein Kilogramm. Es ist ab Ende Mai lieferbar.

Fieldbook E1

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Anschlüsse des Fieldbook
Das Fieldbook E1 verfügt über alle nötigen Anschlüsse: Ethernet, USB und das in Industrie-Anwendungen übliche serielle RS232.
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