Dell bringt Notebook-Serie für Schulen und kleine Firmen

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Mit dem Latitude 3330 positioniert Dell ein Notebook im Bildungsbereich. Das robuste Gerät ist in ganz unterschiedlichen Ausstattungen erhältlich. Mit einem Rollcontainer lassen sich ganze Klassenzimmer mit Notebooks und die Geräte mit Energie und zentraler Verwaltung versorgt werden.

Das Dell Latitude 3330 richtet sich vor allem an Schüler, Studenten, Lehrer und Erzieher, erklärt der Hersteller. Um genau diese Zielgruppe zu erreichen, verbindet er sein Rechnerangebot mit Lösungen und Dienstleistungen speziell für diese Nutzer.

Dell Latitide 3300
Mit dem Dell Latitude 3300 will Dell vor allem das Bildungssegment bedienen. (Bild: Dell)

Das 13,3-Zoll Einstiegsgerät ist zu Preisen ab 429 Euro aufwärts erhältlich – je nachdem, welche Komponenten und Zusatzleistungen der Kunde wählt. Angefangen beim Intel Core i5 3337U kann es mit CPUs bis zum Core-i7 nach oben oder zum Celeron nach unten modifiziert werden. Auch die Speicherausstattung ist variabel. Sie beginnt bei 2 GByte RAM.

Der Bildschirm ist entspiegelt, die mögliche Festplattenausstattung reicht von traditionellen Harddisks bis zu schnellen SSDs – entsprechend ändert sich auch der Gesamtpreis. In allen Varianten gleich ist das Akku: Der Sechs-Zellen-Strombewahrer soll für einen ganzen Tag Laufzeit sorgen. Bilder werden drahtlos mit Intels WiDi übertragen, eine 720p-Webcam erlaubt Videoconferencing, mit VGA, HDMI, USB 3.0 und optional USB-Docking ist auch für Konnektivität gesorgt. Das Gerät ist mit den Betriebssystemen Windows 7, Windows 8 oder Ubuntu erhältlich.

Dells "Mobile Computing Cart"
Mit dem “Mobile Computing Cart” sollen bis zu 30 Dell-Notebooks gleichzeitig aufgeladen und gewartet werden. (Bild: Dell)

Womit Dell wirklich Schulungseinrichtungen und Firmen gewinnen will, ist das “Mobile Computing Cart”, ein Rollschrank für Notebooks, Tablets, Ultrabooks und Netbooks mit integrierter Ladeeinrichtung für alle darin gelagerten Geräte. Er kann bis zu 30 Dell Latitudes 3330 aufnehmen und lässt sich zwischen Unterrichtsräumen oder Büros transportieren. Der “Hub” hilft auch, Remote-Updates über Nacht durchzuführen und ist als Managed-Version mit Ethernet-Anschluss und -Switch für eine zentrale Verwaltung aller Systeme geeignet.

Um seine Notebooks noch besser an die angepeilte Käufergruppe loszuschlagen, stellt Dell in Aussicht, in den kommenden Monaten weitere Verwaltungs- und Kollaborationslösungen speziell für das Latitude 3330 bereitzustellen. Lösungen für eine einzige, leicht zu verwaltenden Verschlüsselung auf Geräten, Wechselmedien und in der öffentlichen Cloud werden in Aussicht gestellt, vordefinierte Policy-Vorlagen und dergleichen mehr sollen ebenfalls kommen.

Neben dem Latitude 3330, erhältlich ab Ende April zu Preisen ab 429 Euro, will Dell das Mobile Computing Cart gleichzeitig anbieten. Es ist ab 3900 Euro für die zentral verwaltete Konfiguration zu haben und ab 2000 Euro für die dezentral verwaltete. Mit einem ähnlichem Konzept hat auch Hewlett-Packard schon einmal operiert, bei dem Unternehmen hieß es “Mobiles Klassenzimmer“, scheint aber zumindest bei HP-Deutschland nicht mehr so wichtig zu sein. Dafür gibt es unter anderem vom Großhändler Also mit dem EduCenter Rollcontainer für Bildungseinrichtungen, die sich mit Notebbooks von Acer, Fujitsu, Hewlett-Packard oder Lenovo bestücken lassen.

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