Nokia hat 2013 bisher 5,6 Millionen Lumia-Smartphones verkauft

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Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013 hervor. Die Finnen deutlich weniger Geräte als im Vorjahr verkaufen – damals noch mit Symbian und MeeGo. Im laufenden Quartal hofft Nokia auf ein Absatzplus von 27 Prozent.

Nokia hat jetzt die Zahlen für erstes Quartal des Geschäftsjahres 2013 vorgelegt. Der Umsatz von 5,85 Milliarden Euro lag leicht über den Erwartungen. Der Betriebsverlust betrug 7 Eurocent pro Aktie oder 150 Millionen Euro insgesamt. Vor einem Jahr waren es noch 25 Eurocent je Aktie gewesen. Die Barreserven von Nokia sind von 4,9 Milliarden Euro vor einem Jahr auf 4,5 Milliarden Euro zurückgegangen.

Das Lumia 720 von Nokia (Bild: Nokia).
Das Lumia 720 ist seit ein paar Tagen auch in Deutschland erhältlich (Bild: Nokia).

Interessant sind die Zahlen nicht zuletzt, weil die Finnen auch Aussagen zur Anzahl der verkauften Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone machen. Die kletterten von 4,4 Millionen im Vorquartal um 25 Prozent auf nun 5,6 Millionen.

Von der Einsteigerreihe Asha brachte Nokia 5 Millionen Stück an die Käufer. Außerdem wurden immer noch 500.000 Symbian-Smartphones abgesetzt. Insgesamt konnte Nokia also 11,1 Millionen als Smart Devices bezeichnete Geräte absetzen. CEO Stephen Elop nannte den scharfen Wettbewerb bei Smartphones als Grund für den Rückgang. Abgefedert wurde er für Nokia durch die Verkäufe von 55,8 Millionen Feature Phones. Aber auch das waren 21 Prozent weniger als im ersten Quartal 2012.

Im nahezu selben Zeitraum hat Apple fast 37 Millionen iPhones abgesetzt. Samsung verkaufte laut Reuters in dem Vierteljahr 61 Millionen Smartphones. Nokia rechnet immerhin fürs nächste Quartal mit einem Anstieg um 27 Prozent. Dazu sollen auch die in Deutschland seit kurzem erhältlichen Modelle Lumia 520 und Lumia 720 beitragen.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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