Japaner entwickeln ultradünne 6-Zoll-Displays

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Hersteller aus Taiwan erzählen, dass japanische Unternehmen derzeit an neuen Anzeigengrößen für “Phablets” arbeiten. Sie sollen ultradünn sein und die Lücke zwischen Smartphones und Tablets füllen. Die neue Nische soll dem Preisverfall bei Geräten mit anderen Displaygrößen entgegengesetzt werden.

Offenbar haben japanische Produzenten von Bildschirmen schon bei taiwanischen Comuter- und Smartphone-Herstellern nachgefragt, ob Interesse an 6 Zoll großen und flachen Displays besteht. Das Branchen-Echo Digitimes berichtet nun über das Ansinnen von Firmen wie Sharp und Panasonic

Diese hätten ultradünne 6-Zoll-Panels für die Nutzung in extragroßen Smartphones entwickelt. Sie sollten bis zum dritten Quartal 2013 erhältlich sein, würden zumindest die taiwanischen IT-Produzenten behaupten.

Sicher ist ein Markt vorhanden, denn mit dem extragroßen Misch-“Phablet” Galaxy Note hatte Samsung schon ein neues Marktsegment eröffnet. Die Note-Geräte hätten sich 2012 fast acht Millionen Mal verkauft. Acer erwarte für die Kategorie der Smartphones mit Riesenbildschirmen (nicht nur für sich selbst) sogar ein weltweites Absatzpotential von 10 Millionen Geräten i Jahr 2013.

Das Preissegment der neuen 6-Zoll-Monsterhandys (oder Mini-Tablets) soll nach Acer-Angaben zwischen 399 und 499 Dollar liegen.

Die Japaner, so Digitimes, hätten die 6-Zoll-Panels entwickelt, weil sie erwarten, dass die Preise von Smartphones mit Displays unter 5 Zoll und von 7-Zoll-Tablets fallen werden. Und weil Apple den Weltmarkt von Tablets über 9,7 Zoll dominiere, müsse man nun eben eine neue Marktnische finden.

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