Artec zeigt Zugangskontroll-System mit 3D-Gesichtserkennung

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Der Luxemburger Hersteller, bekannt durch seine 3D-Scanner, nutzt sein 3D-Erkennungs-Know-how für die biometrische Gesichtserkennung. Die “maschinellen Zutrittskontrollen” sollen Personen an Checkpoints individuell identifizieren. Auch Sonnenbrillen und Hüte stellen angeblich kein Problem dar.

Artec, bisher eher bekannt durch seine 3D-Scanner, präsentiert sich gleichzeitig auf der Industriemesse in Hannover und der Passenger Terminal Expo  in Genf als Anbieter biometrischer Erkennungssysteme. Die neue Produktfamilie “Broadway 3D” soll Personen an Durchgangskontrollen und Checkpoints in Sekundenbruchteilen  individuell identifizieren.

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Broaway 3D scützt Eingänge und Durchgänge durch Gesichtserkennung. Die PC-Schutzversion Artec Welcome nutzt den Gesichtsscan zur Kontrolle des PC-Zugangs. (Bild: Artec)

Das soll etwa Warteschlangen an Flughäfen vermeiden. Die Artec-Technik identifiziert laut Hersteller bis zu 60 Personen pro Minute sicher und automatisch durch Vergleich mit Referenzscans der betreffenden Personen. Die Weiterentwicklung der schon in den Neunziger Jahren begonnenen Software zur 3D-Gesichtserkennung soll nicht nur Flughäfen, Banken und andere sicherheitssensible Unternehmen schützen, sondern bald auch PC-Arbeitsplätze.

Mit der Lösung “Artec Welcome” können nun auch “Primesense-Sensoren” wie  in Microsofts Kinect den Computernutzer durch einen 3D-Gesichtsscan authentifizieren.

Artec Welcome ist als kostenlose Testversion für Windows 7 in 32- und 64-Bit-Version erhältlich. Die für Juni angekündigte Vollversion wird mit eigenem Software Developer Kit (SDK) ausgeliefert und kann damit in bestehende Zugriffssysteme eingebunden werden“, fügt Artec an.

In einem Werbevideo zeigt der Hersteller sein System für Flughäfen und Eingänge:

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