Geld für Sprachnachrichten: Ringring wird Aktion verlängern

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Bis Ende des Jahres bezahlt der Anbieter der Wegwerf-Telefonnummern weiterhin Geld für Anrufe auf die Ringring-Sprachboxen. Je nach Account-Typ werden unterschiedliche Summen ausbezahlt. Der Service ist komplett werbefrei.

Unternehmer Martin Dejmek, der vor allem an Unternehmensdienstleistungen rund um die Steuerung virtueller Telefonanlagen und Sprachboxen über voicemailtogo.net Geld verdient und unternehmensspezifische Dienstleistungen anbietet, hat seine ursprüngliche Oster-Bezahlaktion rund um Ringring.net verlängert.

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Ringring-Chef Martin Dejmek bezahlt Nutzer für das Entgegennehmen von Nachrichten auf ihrer elektronischen Sprachbox – jetzt auch bis Ende 2013 (Foto: Rinring.net)

Im Gespräch mit ITespresso.de betonte er die völlige Werbefreiheit: Den Kunden für Anrufe Geld zu bezahlen ist eine Aktion, die die Services des Unternehmens bekannter machen soll. “Wie gesagt, vergeben wir für jede empfangene Nachricht bzw. Sekunde/Nachricht einen Coin. 60 Coins werden dann je nach Account-Typ mit 1 (Free-Account) bzw. 2 Cent (Premium Accounts) gutgeschrieben”, erklärt Dejmek. Das kann dann schon einmal bis zu 20 Euro im Monat bringen.

Die Telefonnummern, die der Kunde dort erhält, werden oft als Kontakttelefonnummern im Internet, bei Market-Places zum Kaufen und Verkaufen oder einfach als sichere Telefonnummer, die man weitergeben kann und dabei seine Privatsphäre bewahrt, verwendet.

Mit den Nummern bietet Ringring eine Telefonanbieter-neutrale Sprachbox, die sich auch über Internet oder Mobil-App  verwalten lässt. So könne man auch in virtuellen Unternehmen mit vielen Freiberuflern eine einheitliche “Corporate Voice” anbieten:  “Durch die Möglichkeit in der Premium-Variante Aufnahmen vom Kunden einzuspielen, kann hier unabhängig vom Service des Telefonanbieters – auch bei Billigsttarifen – ein professioneller Auftritt am Telefon ermöglicht werden. Das kann man ganz leicht durch Wählen des Internationalen GSM-Codes **004*+49RingRingNummer# erreichen. Damit hat man die RingRing-Nummer zur Sprachbox gemacht“.

Eine andere Anwendung des Dienstes ist die Zuordnung der Ringring-Telefonnummern zu Schildern, Werbetafeln und anderen Objekten – so kann der Betrachter etwa  einen passenden Infotext hören. Der Ringring-Dienst ist in den Varianten Standard (kostenlos), Business  (kostenpflichtig) und Voicemail2Go–Premium (kostenpflichtig) erhältlich.

Die Gratisversion bietet bis zu 5 Telefonnummern, Sprachbox und Empfang von Faxnachrichten. In der Business-Variante gibt es zusätzlich die Möglichkeit mehr als 5 Nummern zu verwenden, die Nummern zu kategorisieren, und weitere Funktionen für Power-User wie etwa einen Conference-Call oder eine optionale SMS Benachrichtigung.

Wer die Profivariante Voicemail2Go wählt, erhält darüber hinaus die Möglichkeit individuelle Jingles einzusetzen, Begrüßungen zeitabhängig zu gestalten oder ein optionales Sprachmenü (“Drücken Sie Eins für ..”, “Drücken Sie Zwei für…” und so weiter) mit automatischer Weiterleitung zu nutzen.

Ringring lässt sich maßgeschneidert  in eigene Portale integrieren: “Je nach technischen Möglichkeiten bieten wir eine Schnittstelle oder die Dienstleistung an”, betont Dejmek.

 

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