Google-Apps-Kunden erhalten QuickOffice künftig kostenlos

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Tabellenkalkulationen, Textdokumente und Präsentationen lassen sich in QuickOffice schnell anlegen, öffnen und bearbeiten – natürlich auch in Microsoft-kompatiblen Formaten. Die jetzt aktualisierte Version gibt es nun für Google-Kunden umsonst.

Google hat seine Mitte letzten Jahres gekaufte Bürosuite Quickoffice für Android und iOS aktualisiert. Für Nutzer der Online-Suite Google Apps for Business ist die App nun kostenlos.

QuickOffice für Android
QuickOffice für Android bewegte Google, den gleichnamigen Software-Hersteller zu kaufen. Nun verschenkt Google das Programm – aber nur an seine Google-Apps-for-Business-Nutzer. (Screen: QuickOffice)

Im Februar wurde die plattformübergreifende Software QuickOffice in Version 4 auch für Android vorgestellt. Das Programm war so gut, dass es Google auf die Idee brachte, es sofort zu kaufen  und Microsoft damit ein wenig zu ärgern.

Bisher stand Quickoffice schon in einer Pro-Version fürs iPhone sowie Android-Smartphones (je 13,50 Euro) und als Quickoffice Pro HD auch fürs iPad und Android-Tablets (je 18 Euro) zur Verfügung. Außerdem ist das Büropaket in ChromeOS integriert, wo es bisher aber nur als Dateibetrachter operiert. Eine Möglichkeit zum Bearbeiten soll in den nächsten Wochen folgen.

Den Grund, Quickoffice für Apps-Kunden verfügbar zu machen, benennt Produktmanager Mark Beaton in einem Blogeintrag klar: “Nicht jeder, mit dem Sie zusammenarbeiten, ist schon auf Google umgestiegen.” Google scheint die Software als eine Art Krücke zu sehen, mit der seinen Kunden die Zusammenarbeit mit Microsoft-Office-Nutzern leichter fällt.

Gegenüber anderen Büropaketen für Android oder iOS hat Quickoffice den Vorteil der Drive-Integration. Beaton schreibt: “Loggen Sie sich mit Ihrem Konto für Google Apps for Business ein, und Ihr Drive-Ordner wird sogleich ‘Für mich freigegeben’, ‘Markiert’, ‘Zuletzt geöffnet’ sowie alle Unterordner enthalten.” Die zum Konto gehörenden Office-Dateien lassen sich nach Installation und Log-in auch über die Drive-App für Android und iOS öffnen.

[mit Material von Stephen Shankland, News.com und Florian Kalenda, zdnet.de]

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