WebGL bringt 3D-Grafik in Internet Explorer 11

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Microsoft integriert die offene Grafikschnittstelle WebGL in den Internet Explorer. Damit können direkt im Browser 3D-Grafiken per JavaScript entstehen. Damit folgt Microsoft als letzter allen anderen Browser-Herstellern.

Firefox, Opera und Chrome haben sie schon: Die Schnittstelle zum direkten Ansprechen der Grafikchips über den offenen Standard WebGL. Im Grunde eine Onlineversion von OpenGL ermöglicht die API, über das Internet zwei- und dreidimensionale Grafiken als Koordinaten-Daten auszuliefern und vom Browser auf dem Bildschirm aufbauen zu lassen.

Internet Explorer LogoMicrosoft-Entwickler fanden es anfangs riskant, Grafikprozessoren direkt über den Browser anzusteuern, doch inzwischen sieht es so aus, als ob WebGL auch Teil des neuen Internet Explorers würde. Das berichtet zumindest der Service TheVerge über erste an die Öffentlichkeit geratene Betas aus dem neuen Windows Blue.

Die WebGL-Funktionen in IE11 könnten mit Änderung weniger Registry-Einträge bereits aktiviert werden, schreibt das Blog Within Windows in seiner Serie “Blue’s Clues”. Zwar seien die Funktionen noch nicht alle perfekt, doch man sehe bereits, was bei Microsoft in Arbeit sei.

Bisher sind noch nicht allzuviele Cloud-Angebote verfügbar, die WebGL für schnelle Grafikdarstellung auf dem Browser nutzen – doch die Technik öffnet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für browserbasierte Applikationen. Plug-ins und Flash-Implementationen sind dann oft nicht mehr nötig.

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