Was wird Intel auf seinem Developer Forum zeigen?

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Ab dem 10. April startet Intel sein jährliches Entwicklerforum – diesmal in Peking. Die Branche erwartet einige Neuerungen aus dem kalifornischen Chip-Entwicklungshaus. Neben Chips und Entwicklerhilfen sollen auch neue Mobiltechniken und Schnittstellen gezeigt werden.

Intel kündigt sein jährliches Developer Forum an, das in nicht ganz zwei Wochen in Peking stattfinden soll – China sei schließlich der schnellstwachsende PC-Markt der Welt, bescheinigt die asiatische Branchenpostille Digitimes der Volksrepublik  in einem aktuellen Artikel zum Thema – 2011 sei er bereits der größte Markt weltweit geworden und 2012 habe das Wachstum angehalten. Mittlerweile sei auch der Servermarkt der Chinesen weltweit an zweiter Stelle angelangt und im Mobilmarkt warte die Volksrepublik als Marktführer mit über einer Milliarde Nutzern auf.

Das taiwanische Medium zieht sich auf die Potentiale der Intel-Technik, die möglichen Branchenkontakte und den simplen Fakt zurück, Intel zeige seine neuesten Technologien.  Man nennt zwar Namen und Themen, geht aber nicht auf die Einzelheiten ein. Es werde um Computing, Technik, Chip-Produktion, Anwendungs-Erfahrung, Marktkonditionen und “Cloud Intelligence” gehen, heißt es in wolkigen Umschreibungen.

intel-logo-mwcIn seinen Ankündigungen auf den eigenen IDF-Seiten geht Intel ein wenig mehr auf die einzelnen Themen ein: So werden etwa Neuheiten bei der Gesichtserkennung gezeigt, vermutlich in Hardware gegossen. In einer Vorankündigung “künftiger Postkarten” geht Intel darauf ein, dass soziale Netzwerke, 3D-Modelle oder interaktive Bestandteile die Karten zum Leben erwecken könnten. Und auch dem Thema “Augmented Reality”, dem Mix computergenerierter und realer Eindrücke, will sich Intel auf dem IDF widmen (ITespesso nannte das Thema bereits als einen der wichtigsten Techniktrends im Jahr 2013).

In Workshops sollen neue Standards mit der IEEE erarbeitet werden, Gespräche um den nächsten “Superspeed-USB”-Port stattfinden (“Ultra-USB” genannt) oder neue Entwickler-Tools und Schnittstellen um Intels HD-Grafikchips gezeigt werden.

Und ganz sicher, aber noch nicht angekündigt, werden wohl wie jedes Jahr neue Prozessoren vorgestellt werden. Nach der Meldung vergangener Woche, ein 10-Petaflop-Supercomputer in Dallas werde von Intels Xeon-Phi-Coprozessoren (die vergangenen November vorgestellt worden waren) angetrieben, dürfte mit neuen Verlautbarungen im Supercomputerbereich beziehungsweise im High Performance Computing (HPC) gerechnet werden.

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