Kaufberatung: Business-Beamer

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Wer einen Beamer für den Konferenzraum oder auch für die mobile Präsentation beim Kunden anschaffen will, muss auf bestimmte Features achten. Welche das sind und wie man den besten Beamer findet, erklärt das Feature von ITespresso.

Beamer gehören zur Grundausstattung in Unternehmen. Präsentationen ohne Projektor sind kaum mehr denkbar, es sei denn, man stellt ich einen großen Flachbildschirm in den Konferenzraum. Der kann aber in puncto Bildgröße nicht mit einem Projektor mithalten und ist auch nicht transportabel.

Ein Projektor ist also in den allermeisten Fällen die bessere Wahl. Manchmal ist es aber gar nicht so leicht, den richtigen Gerätetyp zu finden. Was zeichnet einen guten Business-Beamer aus? Auf welche Kriterien muss man bei der Kaufentscheidung achten.

Die meisten der nachfolgend genannten Features sind bei aktuellen Beamern zumeist vorhanden, ein kurzer Check kann aber nicht schaden. Besonders, wer sich einen gebrauchtes, vielleicht schon etwas älteres Gerät kauft, sollte prüfen, ob es die Anforderungen erfüllt.

Auflösung

Die meisten Notebooks bieten eine Auflösung von 1280 mal 800 (WXGA) oder auch 1024 mal 768 (XGA). Daran sollte sich auch der Beamer orientieren. Projektoren für kleinere Räume kommen auch schon mal mit SVGA-Auflösung (800 mal 600) aus.

Anschlüsse

VGA- und HDMI-Anschluss sind selbstverständlich. Auch ein USB-Port ist sinnvoll, etwa, um Powerpoint-Präsentationen vom Stick zu starten. Manche Geräte lassen sich über einen USB-Dongle auch drahtlos ansteuern.

Lichtleistung

Für mittelgroße Räume mit einem Publikum um die zehn Personen sollten die Lichtleistung bei 2500 Lumen liegen.

Projektionstechnik

Im wesentlichen hat der Käufer die Wahl zwischen LCD und DLP. Die Unterschiede sind nicht sehr groß, aber spürbar. Die LCD-Technik zeichnet sich durch etwas natürlichere Farben und kontrastreichere Darstellung aus. Beamer mit dieser Technik sind daher ideal fürs Heimkino. Der Nachteil der LCD-Technik liegt darin, dass die Panels ungefähr nach 2000 Stunden beginnen zu verblassen.

Die DLP-Technik (DLP, Digital Light Processing) wurde ursprünglich von Texas Instruments entwickelt. DLP-Geräte bieten etwas höhere Kontraste, das Bild wirkt schärfer und damit steigt auch die Lesbarkeit. Die Darstellung von Diagrammen und Tabellen profitiert davon.

Zudem gelten DLPs als langlebiger, da es keine LCDs gibt, die verblassen können. Deshalb sind Beamer mit DLP für Business-Projektoren etwas besser geeignet.

Ersatzlampen

Die Ersatzlampen sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Je nach Projektor sind die Lampen zu Preisen zwischen 110 und 350 Euro erhältlich. Die Lebensdauer liegt je nach Modell zwischen 2000 und 6000 Stunden. Wer den Beamer sehr häufig verwendet, ist gut beraten, Preis und Lebensdauer der Lampe von vornherein in die Kaufentscheidung miteinzubeziehen.

Viele Anschlussmöglichkeiten bietet Benqs neuer Business-Projektor MW767 (Foto: Benq).

Projektionsfläche

Gerade in kleinen Räumen ist es wichtig, dass der Beamer einen ausreichend großen Projektionswinkel bietet. Kurzdistanz-Projektoren liefern schon bei zwei Metern Abstand eine Bildbreite von mindestens einem Meter.

Hitzeentwicklung

Vor allem mobile Beamer, die man für Präsentationen beim Kunden einsetzt, sollten über eine Funktion verfügen, die das Gerät schnell abkühlt. Dann kann man es nach der Präsentation auch schnell wieder einpacken.

Kosten

Kompakte Projektoren mit ordentlicher Leistung gibt es ab ungefähr 350 Euro. Spitzenmodelle können dann mehr als 2000 Euro kosten.

Lautstärke

Vor allem beim Kauf eines gebrauchten Beamers sollte man auf die Lautstärke achten. Ausgeschlagene Lüfterlager oder unrund laufende Lüfter nerven jede Präsentation. Bei aktuellen Geräte liegt die Betriebslautstärke in der Regel deutlich unter 30 dB.

Führende Hersteller bei Projektoren sind neben Benq, Optoma, Epson, Infocus und Acer. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für aktuelle Business-Projektoren dieser Hersteller. Mit dem ITespresso Beamer-Berater, einem webbasierenden Tool, erhalten Sie zudem in lediglich vier Schritten ohne umfassende Kenntnisse der technischen Spezifikationen eine Auswahl der für Ihre Anforderungen passenden Projektoren.

Benq Businessprojektor MW767 (Bild: Benq)

Hochwertig: Benq MW767

Benqs MW767 ist ein hochwertiger DLP-Beamer, der mit einer Helligkeit von 4200 Lumen auch noch für mittelgroße Räume geeignet ist. Die maximale Bildgröße beträgt 7,62 Meter. Über den optional erhöltlichen Wireless-Dongle kann man das Gerät auch drahtlos steuern. Der MW766 kostet 1599 Euro.

Epson EB-X14H (Bild: Epson)

Für kleine Räume: Epson EB-X14H

Der Epson EB-X14H ist ein Projektor für kleinere Konferenzräume oder Büros. Der LCD-Projektor bietet XGA-Auflösung (1024 x 768), die Lebensdauer der Lampe reicht laut Epson bis zu 5000 Stunden. Aus einer Entfernung von 2 Metern erzeugt er ein Bild von 1,70 Meter Breite. Der Epson kostet 549 Euro.

Infocus INSerie (Bild: Infocus)

Einsteigermodell: Infocus IN114

Bereits für 365 Euro gibt es den Infocus IN114. Das DLP-Gerät schafft XGA-Auflösung (1024 mal 768), die Helligkeit beträgt 2700 Lumen (Foto: Infocus).

Optoma_DS330 (Bild: Optoma)

Kompakt: Optoma DS330

Der Optoma DS330 ist ein kompakter DLP-Projektor mit einer Helligkeit von 2800 Lumen und SVGA-Auflösung (800 x 600). Bei einem Projektionsabstand zwischen 1,2 bis 12 Meter erreicht er Bildbreiten zwischen 0,69 und 7,62 Meter. Das Gerät wiegt nur 2,6 Kilo. In Onlineshops ist das Gerät ab etwa 370 Euro zu haben.