Chromebook Pixel mit LTE kommt ohne Support für 3G-Netze

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Im Gegensatz zu den meisten anderen 4G-Geräten unterstützt Googles Chromebook Pixel mit LTE den Wechsel zur langsameren 3G-Technik nicht. Es fehlt schlicht und einfach ein UMTS-Chip. Ohne LTE-Netz sind Anwender darauf angewiesen, ein WLAN zu finden.

Das Ende Februar vorgestellte Chromebook Pixel wird von den Mobilfunktechnologien auschließlich LTE unterstützen. Im Gegensatz zu den meisten Geräte mit 4G-Support kann es nicht auf die langsamere 3G-Technik umschalten, falls kein LTE-Netz verfügbar ist. Der Grund dafür ist einfach: Es fehlt der erforderliche 3G-Mobilfunkchip.

Googles erstes, Pixel genanntes, eigenes Chromebook (Bild: News.com).
Googles erstes, Pixel genanntes, eigenes Chromebook (Bild: News.com).

Auf Nachfrage von ZDNet.com hat Google diese Einschränkung für das von Verizon angebotene US-Modell bestätigt. Sollte keine LTE-Verbindung zur Verfügung stehen, bleibt dem Anwender nur die WLAN-Nutzung. Interessenten, die nicht in Ballungsgebieten mit gut ausgebauter Netzinfrasturktur leben, sollten sich den Kauf des Chromebook Pixel daher gut überlegen.

In den USA wird es in den kommenden Wochen zum Einstiegspreis von 1299 Dollar verfügbar sein. Ob und wann das Modell hierzulande auf den Markt kommen wird, ist noch unklar. Im deutschen Play Store findet sich lediglich der Hinweis “Wird noch nicht verkauft“. Auch hier listet Google in den technischen Daten unter Netzwerk lediglich WLAN und ein integriertes LTE-Modem auf.

Bisher hat Google auf günstigere Geräte gesetzt. Seit vergangener Woche sind in Deutschland Modelle von Samsung (das Samsung Chromebook Serie 3) und Acer für rund 300 Euro verfügbar.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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