Apps: Ohne Retina-Support geht bei Apple bald nichts mehr

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Apple hat neue Entwicklerrichtlinien eingeführt. Demnach müssen neue iOS-Apps ab 1. Mai das Retina-Display des iPad und auch den 4-Zoll-Bildschirm des iPhone 5 unterstützen. Bisher konnten Entwickler sich auf 3,5-Zoll-Bildschirme beschränken.

GottaBeMobile hat als erstes über neue Entwicklerrichtlinien von Apple berichtet. Demnach werden ab 1. Mai nur noch Apps für den Store zugelassen, die das hochauflösende iPad, das geänderte 4-Zoll-Format des iPhone 5 sowie den neuesten iPod Touch unterstützen.

iPad Mini (Bild: Apple).
Für Entwickler führt bei neuen Apps jetzt kein Weg mehr am Retina-Display vorbei (Bild: Apple).

Eine ähnliche Regeländerung hatte Apple im Februar 2012 durchgeführt. Kurz vor der Präsentation des iPad der dritten Generation – dem ersten mit Retina-Bildschirm – verpflichtete es seine Entwickler, hochauflösende Screenshots in den App Store einzustellen.

Mit Retina bezeichnet Apple einen Bildschirm, dessen Pixel so klein sind, dass sie auf normale Entfernung nicht mehr mit bloßen Auge wahrnehmbar sind. Dies sorgt für Schärfe. Retina kommt in allen iOS-Produktreihen mit Ausnahme des iPad Mini und auch in den Macbook-Pro-Notebooks zum Einsatz. Allerdings ist Retina nur ein Marketingbegriff: Andere Hersteller bieten teilweise höhere Auflösung und Pixeldichte an. Die Frage ist nur, ob sich über einen gewissen Punkt hinaus die verbesserte technsiche Leistung auch noch visuell wahrnehmen lässt.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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