Google will Android und Chrome OS nicht verschmelzen

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Laut Eric Schmidt könnte es allerdings künftig mehr Überschneidungen geben. Bei einer Pressekonferenz in Indien bezeichnete der Manager zudem Gerüchte, er wolle Google verlassen, als “komplett falsch”.

Eric Schmidt, Executive Chairman bei Google, hat Vermutungen widersprochen, der Konzern wolle mittelfristig Android und Chrome OS zusammenführen. Es sei aber denkbar, dass sie sich künftig stärker überschneiden, so Schmidt. Das berichtet die Agentur Reuters aus Indien, wo sich der Manager auf einer Pressekonferenz äußerte. Schmidt kommentierte dabei auch Gerüchte, er wolle Google verlassen. Er bezeichnete sie als “komplett falsch” und sagte sogar: “Google ist mein Zuhause.”

Google-Chairman Eric Schmidt: "Google ist mein Zuhause." (Bild: Google).
Google-Chairman Eric Schmidt: “Google ist mein Zuhause.” (Bild: Google).

Android ist das weltweit meistgenutzte Mobilbetriebssystem. Das cloudbasierte Chrome OS sehen dagegen nach wie vor viele als experimentell an. Google versucht dies mit Produktoffensiven zu widerlegen. Mit dem Chromebook Pixel hat es ein High-End-Chromebook mit hochauflösendem Touch-Bildschirm vorgestellt. Reguläre Chromebooks für rund 300 Euro wurden zudem diese Woche auch in Deutschland eingeführt.

Anlass für die Spekulationen war, dass Sundar Pichai seit dem Rücktritt von Andy Rubin sowohl für Chrome OS als auch für Android zuständig ist. Außerdem existiert seit einigen Monaten auf dem Google-Campus ein Androide in Chrome-Färbung. Vergleichbare Roboterstatuen waren bis dahin den unterschiedlichen Android-Versionen wie Gingerbread oder Jelly Bean vorbehalten gewesen.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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