Lenovo kündigt ThinkPad T431s an

KomponentenMobileNotebookWorkspace

Das Design des ThinkPad 431s beruht auf Ergebnissen einer Nutzerbefragung. Es bietet eine schlankere Tastatur und ein größeres Trackpad und ist dünner und leichter als als seine Vorgänger. Beibehalten wurde der TrackPoint.

Alle sprechen von Shareconomy und Crowdsourcing, Lenovo hat es einmal ausprobiert – auch wenn es der Hersteller zum Glück einfach Umfrage nennt. Für die Konzeption seines neuen Notebooks hat das Unternehmen ThinkPad-Nutzer und -Nicht-Nutzer gefragt, wie ihr Wunsch-ThinkPad aussehen müsste. Die Antworten sind in die Entwicklung des ThinkPad T431s eingebracht worden.

Lenovo bringt das ThinkPad T431s in Deutschland im April in den Handel (Bild: Lenovo).
Lenovo bringt das ThinkPad T431s in Deutschland im April in den Handel (Bild: Lenovo).

Das Problem bei dieser Vorgehensweise ist vielen die Kinder haben bekannt: Statt ausgewählter Einzelkomponenten steht bei so einer Wunschliste oft gleich der ganze Playmobil-Katalog auf dem Zettel – plus ausgewählter Highlights aus dem Lego-Prospekt. Beim Wunsch-Notebook für Erwachsene scheint das nicht viel anders gewesen zu sein: Denn der ab April lieferbare Rechner kostet inklusive Mehrwertsteuer immerhin 1750 Euro.

Für den Preis bekommen Käufer dann mit dem Modell T431s immerhin das bisher dünnste und leichtestes ThinkPad. Es wiegt lediglich 1,63 Kilogramm und ist 20,6 Millimeter stark. Robustheit und Lebensdauer sollen das Magnesiumgehäuse mit Kohlefaserbeschichtung gewährleisten. Beim Display wurde der Rahmen dünner. Neues auch bei der Farbe: Die heißt jetzt Graphite Black.

Die eigentlich schon recht bewährte Tastatur der ThinkPad-Reihe wurde zwar im Grunde beibehalten, allerdings hat sich Lenovo für eine neue Anordnung der Tasten entschieden und so ein schlankeres Keyboard erreicht. Der gewonnene Platz kommt dem Trackpad zugute.

Die Neuentwicklung bezeichnet Lenovo als Weiterentwicklung seines TrackPoints und des TouchPad. Die im Vergleich zu bisherigen ThinkPads größere, glatte und berührungsempfindliche Multitouch-Glasoberfläche ist auf Windows 8 ausgelegt. Sie verfügt über eine Klickfunktion und bietet zudem die Möglichkeiten, die bisher der TrackPoint bot. Den gibt es aber nach wie vor. Wie die Integration in der Praxis funktioniert, wird sich bei der Nutzung durch eingefleischte TrackPoint-Fans zeigen müssen.

Beim Innenleben sind die Wünsche der Nutzer wahrscheinlich weniger konkret gewesen, sondern haben sich am olympischen Motto “schneller, höher, weiter” orientiert. Dem versucht Lenovo mit Intel-Core-Prozessoren der dritten Generation mit Turbo Boost, Intel-HD-Grafik, bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und diversen Möglichkeiten für die Dateiablage auf HDDs und SSDs Rechnung zu tragen. Der flotten Datenübertragung dienen zwei USB-3.0-Anschlüsse. Lobenswert: Das 14-Zoll-Display mit HD+ löst nicht nur 1600 mal 900 Bildpunkte auf, sondern ist auch entspiegelt.

Das Notebook lässt sich natürlich in einer Docking-Station unterbringen und kommt mit zahlreichen Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen, wie sie Geschäftskunden verlangen. Dazu gehört unter anderem Intel vPro für das Gerätemanagement.

Tipp: Wie gut kennen Sie IBM? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen