Windows 7: Microsoft schiebt Nutzern Service Pack 1 auf die Rechner

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Windows 7 RTM – also ohne Service Pack – unterstützt Microsoft nur noch bis 9. April. Für Windows 7 mit SP1 gibt es noch bis 13. Januar 2015 Mainstream-Support. Ausnahme beim nun zwangsweise verteilten Update sind zentral verwaltete Firmenrechner.

Microsoft beginnt heute Abend, Nutzer von Windows 7 RTM, die es bisher nicht aufgespielt haben, automatisch mit Service Pack 1 zu versorgen. Bis alle Nutzer versorgt sind, wird es noch einige Wochen dauern. Grund für die zwangsweise Verteilung ist, dass der Support für Windows 7 RTM, also ohne Service Pack, am 9. April endet. Dies hatte Microsoft schon am 14. Februar angekündigt.

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Das automatische Update führt Microsoft nur auf Heimanwender-PCs durch, die nicht über Management-Werkzeuge wie System Center Configuration Manager oder Windows Server Update Services (WSUS) verwaltet werden. Administratoren, die Service Pack 1 noch testen wollen, müssen also keine Einführung in ihrem Netzwerk durch die Hintertür fürchten. Sollte die Aktualisierung scheitern, erfolgt nach dem nächsten Neustart ein weiterer Versuch.

Der Mainstream-Support (kostenlos) für Windows 7 SP1 läuft noch bis 13. Januar 2015. Erweiterten Support (gebührenpflichtig) leistet Microsoft bis 14. Januar 2020. Während dieser Phase wird es auch noch kostenlose Sicherheitsupdates für alle Nutzer geben. Vergangene Woche hatte Microsoft eine Sammlung an Korrekturen für Windows 7 bereitgestellt.

Microsoft weist außerdem darauf hin, dass der Support für Windows Phone 8 im Juli 2014 endet. Experten wie Mary Jo Foley von ZDNet und Paul Thurrott von der Windows SuperSite glauben aber nicht, dass dies das Ende der Aktualisierungen für aktuell noch verkaufte Smartphones bedeutet. Vielmehr erwarten sie, dass noch vor diesem Zeitpunkt Windows Phone Blue erscheint und auch für Bestandskunden verfügbar gemacht wird.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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