Blackberry zeigt Security-Lösung für iOS und Android

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Secure Work Space soll geschäftliche und private Daten deutlich voneinander trennen. Weil dies über Blackberry Enterprise Service 10 gesteuert wird, werden iPhone oder Android-Smartphone quasi zu indirekten Blackberries.

Blackberry weitet seine Managementlösung für mobile Geräte auf iOS und Android aus. Die Secure Work Space genannte Software erlaubt es Nutzern der konkurrierenden Mobilbetriebssysteme, ihre persönlichen und geschäftlichen Daten auf einem Gerät voneinander zu trennen.

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Secure Work Space für iOS und Android wird über Blackberry Enterprise Service 10 verwaltet. Es legt auf einem Android- oder iOS-Gerät einen sicheren Bereich an. Dort werden neben den Client-Anwendungen wie E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben und Notizen auch Dokumente und Browserdaten abgelegt. Nach Unternehmensangaben lassen sich aber auch andere Anwendungen mit Secure Work Space absichern.

Die Sicherheitslösung ist an Blackberry Balance angelehnt. “Mit Secure Work Space für iOS und Android weiten wir möglichst viele dieser Funktionen auf andere Plattformen aus, was in der heutigen ‘Bring your own Device’-Welt besonders wichtig ist”, sagte David Smith, Executive Vice President für Enterprise Mobile Computing bei Blackberry.

IT-Abteilungen könnten durch die Nutzung von Secure Work Space auf die Einrichtung virtueller privater Netzwerke (VPN) verzichten, um mobilen Geräten den Zugriff auf Firmendaten und -Anwendungen zu erlauben, die sich hinter der eigenen Firewall befänden, so Blackberry weiter. Derzeit laufe ein geschlossener Betatest für Secure Work Space. Die finale Version stehe bis zum Ende des zweiten Quartals zur Verfügung. Weitere Details will das Unternehmen auf seiner Hausmesse Live bekannt geben, die im Mai in Florida stattfindet.

Immer mehr Handyhersteller buhlen inzwischen um die Gunst von Enterprise-Kunden. Ein Beispiel dafür ist Samsung, das kürzlich seine Software Knox vorgestellt hat. Auch sie bietet ähnliche Möglichkeiten wie Secure Work Space, unterstützt aber nur Android-Geräte.

[mit Material von Steve Ranger, ZDNet.com]