Acer erweitert sein Angebot an Thin Clients

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Mit den Thin Clients Veriton N2010G und N2110G senkt Acer das Volumen der Netzwerkrechner auf weniger als einen Liter. Der Hersteller verspricht zudem Kostensenkung, geringen Stromverbrauch und gute Vorbereitung auf den Einsatz bei der Desktop-Virtualisierung.

Die zwei Thin Clients Veriton N2110G und N2010G von Acer sind eine Windows- und Desktop-Antwort auf den Versuch Googles, mit Chromebooks den Markt der dünnen kleinen Netzwerk-PCs zu erobern, die sich ihre Rechenpower aus dem Internet oder dem Firmen-Server holen.

Acers neue Thin Cients lassen sich mit Standfuß auf dem Schreibtisch platzieren (Bild: Acer).
Acers neue Thin Cients lassen sich mit Standfuß auf dem Schreibtisch platzieren (Bild: Acer).

Die kleinen Desktop-Systeme sehen etwas konventioneller aus als die bisherigen Veriton-N-Modelle und kommen mit moderneren Komponenten als ihre Vorgänger. Dennoch erreichen sie nicht die CPU-Power aktueller PC-Systeme, denn schließlich wurden sie entworfen, um Anwendungen vom Server (in der Cloud oder im Unternehmensnetz) aufzurufen. Acer hat es hier vor allem auf VDI-Installationen (Virtual Desktop Infrastructure) abgesehen.

Integriert sind das Betriebssystemen Windows Embedded Standard 7 SP1 oder DeTOS v7.1 und die Prozessoren TI DM8148 1GHz beim N2010D beziehungsweise AMD Fusion Dual-Core APU T56N (1,65 GHz) beim N2110G – was für die meisten Standard- und Büroanwendungen genügt. Die integrierten Komponenten benötigen laut Hersteller zudem wenig Strom und senken so die Betriebskosten.

Die lüfterlosen Clients sind relativ geräuscharm und mit Sicherheits-Software ausgestattet. Mit einem Standfuß können die Geräte vertikal auf dem Schreibtisch positioniert werden und nehmen nur wenig Raum in Anspruch. Jeweils zwei digitale Ausgänge verbinden ein oder zwei Displays und unterstützen eine Übertragung von Audio- und Video-Signalen in Full HD-Qualität.

Obwohl die neuen Veriton-N-Clients ihre Leistung vor allem aus dem Netzwerk holen, kommen sie mit zahreichen Schnittstellen (Bild: Acer)
Obwohl die neuen Veriton-N-Clients ihre Leistung vor allem aus dem Netzwerk holen, kommen sie mit zahlreichen Schnittstellen (Bild: Acer).

Der N2010G fasst bis zu 1 GByte Arbeitsspeicher, Micro SD-Karte mit 4 GB Kapazität, zwei USB-2.0-Anschlüssen vorne und zwei hinten sowie je einen Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Rückseitig sitzen je ein DVI-I und ein DVI-D- Port sowie ein Ethernet-Port mit Power-over-Ethernet.

Der Veriton N2110G kommt mit AMD-CPU und Radeon-HD6320-Grafik, fasst bis zu 4 GByte Arbeitsspeicher, enthält eine SSD mit bis zu 16 GByte und besitzt zwei USB 2.0-Anschlüsse vorne und zwei hinten sowie einem Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon.

Zwei USB-3.0-Ports auf der Rückseite, zwei DisplayPorts sowie je ein Anschluss für Ethernet ergänzen das Schnittstellenangebot. Beim Betriebssystem besteht die Wahl zwischen vorinstalliertem Windows Embedded Standard 7 SP1 oder DeTOS v7.1.

Gesteuert werden die Minirechner mit der Echo-Thin-Client-Management-Software, die eine Fernwartung zulässt. Zudem ist eine Einbindung in Windows- oder Citrix-Umgebungen mit vorinstallierten VDI-Lösungen schnell erledigt.

Der Acer Veriton N2110G ist ab sofort zum Preis von 439 Euro (und aufwärts, je Ausstattung) im Handel erhältlich. Der Acer Veriton N2010G soll in Kürze für 319 Euro erhältlich sein.

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