Produzenten: Der Notebook-Markt erholt sich

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Die Auftragshersteller aus Taiwan melden laut Branchendienst Digitimes, dass die Saure-Gurken-Zeit für klassische Notebooks vorbei ist: HP werde im März rund 2 Millionen Geräte ausliefern, Acer 1,7 Millionen und Asustek 1,1 Millionen.

Die Wachstumsraten bei der Notebook-Auslieferung werden im März wieder gut sein, meldet das Branchen-Barometer Digitimes. Die Anzahl der produzierten und ausgelieferten Notebooks soll bei HP 27 Prozent über der vom März vorigen Jahres sein, bei Acer nahezu 20 Prozent und bei Asus 17-18 Prozent mehr.

toshiba-notebooks-400pxAls Quelle gibt Digitimes gewohnt ungenau die “Taiwan-based supply chain makers” an. Für HP sei das große Wachstum erfreulich, aber die Amerikaner würden die chinesische Firma Lenovo im ersten Quartal nicht übertrumpfen können.

Lenovo werde im März sogar in nur einem Monat um 10 Prozent zugelegt haben. Im Vergleich zum Februar werde Dell dagegen abstürzen.

Weil bei Bestandteilen wie Touchscreens ein Lieferengpass herrsche, könnte den großen Markennamen durch die Lieferpolitik der Komponentenhersteller eher ein Nachteil entstehen als den Kleineren, mutmaßt Digitimes.

Doch der gegenwärtige Aufschwung werde sich im zweiten Quartal noch steigern: HP wird eine Steigerungsrate von 33 Prozent vorhergesagt, Asus 41 Prozent, Toshiba 42 Prozent, Lenovo 20 Prozent, Dell 19 Prozent und Acer 10 Prozent.

Der Notebook-Boom ist wohl zwei auf Faktoren zurückzuführen: Das Tablet-Wachstum hat sich abgeschwächt und die Notebooks sind preiswerter geworden.

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