BrowserCheck soll beim Kampf mit der Patch-Flut helfen

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(Bild: shutterstock / jcjgphotography)

Qualys hat die Business Edition seines kostenlosen Cloud-Dienstes BrowserCheck erweitert. Dieser hilft Firmen, Browser, OS-Einstellungen und Patches auf den PCs der Benutzer im Blick zu behalten. Das funktioniert bereits für Windows-Rechner, Support für MacOS soll folgen.

Qualys hat sein Angebot BrowserCheck erweitert. Der kostenlose Cloud-Dienst erlaubt es Unternehmen automatisiert zu überwachen, welche Browser, Plug-ins, Sicherheitseinstellungen und Betriebssystem-Updates auf den Firmencomputern vorhanden sind. BrowserCheck funktioniert auf PCs mit Microsoft Windows XP bis einschließlich Windows 8. Die Unterstützung für MacOS soll demnächst ermöglicht werden.

BrowserCheck lässt sich von IT-Administratoren über die Webkonsole auf den Computern ihrer Mitarbeiter und Vertragsnehmer installieren. Außerdem lassen sich darüber regelmäßige, automatische Scans einrichten. Die laufen vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund ab.

“Der unablässige Ausstoß von Fixes und Patches durch die Softwareanbieter macht es für Unternehmen schwierig, genau zu verfolgen, was auf ihren Computern installiert ist und ob die Rechner up to date sind”, erklärt Philippe Courtot, Chairman und CEO von Qualys. “Qualys BrowserCheck überwacht die Computer automatisch und kontinuierlich und bietet Unternehmen damit eine zuverlässige Möglichkeit zur Erfassung und Verwaltung. So können sie Best Practices für Sicherheit umsetzen und den zunehmenden Compliance-Vorschriften gerecht werden.”

Aktuell hat Qualys vor allem die Webkonsole erweitert, die Mitarbeitern hilft, ihre Systeme bei Bedarf zu aktualisieren. Administratoren können über sie eine Microsoft-System-Installer-Datei herunterladen, die durch Deployment-Werkzeuge wie Microsofts System Center Configuration Manager (SCCM) auf die PCs der Nutzer verteilt wird. Die Datei fügt IE, Chrome und Firefox eine Erweiterung hinzu, die die BrowserCheck-Scans durchführt und mit der BrowserCheck-Webkonsole kommuniziert.

BrowserCheck selbst ermittelt in festgelegten Abständen, welche Browser und Plug-ins auf den Computern installiert sind, welche Sicherheitspakete (zum Beispiel Antivirus, Firewall und Laufwerksverschlüsselung) aktiviert sind und ob Sicherheitsupdates von Microsoft fehlen. Administratoren können den aktuellen Status jedes Computers einsehen und mittels spezifischer Scans prüfen, wie sich ein bestimmter Rechner im Lauf der Zeit verändert hat.

Ermittelt BrowserCheck bei einem Scan, dass etwas nicht mehr aktuell ist, verständigt die Lösung den Nutzer und zeigt an, welche Software oder Einstellung aktualisiert werden muss. Der Nutzer klickt lediglich auf den “Fix It”-Button, um den geeigneten Patch herunterzuladen oder die Aktualisierung direkt über die Website des Anbieters vorzunehmen.

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