Samsung präsentiert Hardware für Cloud Computing

CloudKomponentenNetzwerkeWorkspace

Mit Thin Clients und Zero Clients will Samsung die IT-Infrastruktur ausrüsten. Die Technik soll den Arbeitsplatz in Unternehmen für Cloud Computing optimieren. Neben den Base Stations sind auch LED-Monitore im Angebot.

B-Serie, C-Serie, X-Serie – mit Hardware-Lösungen für Thin Clients und Zero Clients will der Elektronikriese Samsung verstärkt auf dem Cloud-Computing-Markt mitmischen. Die Client-Hardware soll herkömmliche PC-Arbeitsplätze ablösen. Mitarbeiter greifen damit auf Betriebssystem, Anwendungen und Daten zu, die beispielsweise in der Private Cloud des Unternehmens oder im externen Rechenzentrum eines Cloud-Providers gespeichert sind.

Zur eingangs erwähnten B-Serie gehören Zero Client Base Station NB-NH und die Thin Client Base Station TB-WH. Wie es sich für Cloud Computing gehört, speichern Base Stations die Daten nicht lokal. Ein “Teradici”-Prozessor soll für gute Hardware-Leistung sorgen, insbesondere für schnellere Boot- und Reaktionszeiten. Ein neuer Monitor ist nicht nötig, die Base Station NB-NH lässt sich an das vorhandene Display anschließen.

Die Thin Client Box TX-WN von Samsung dient als Stand-alone-Lösung für den Cloud Computing-Arbeitsplatz. (Foto: Samsung)
Die Thin Client Box TX-WN von Samsung dient als Stand-alone-Lösung für den Cloud Computing-Arbeitsplatz (Foto: Samsung).

Sparsame LED-Monitore

Samsung liefert jedoch auch Monitore. Die Zero-Client-Geräte der C-Serie gibt es entweder als 19 Zöller (NC191) oder als 24 Zöller (NC241). Die Displays bieten die üblichen Anschlüsse wie DVI Output, D-sub Input, USB 2.0-Ports. Lautsprecher sind bereits integriert.

Laut Samsung benötigen die Monitore dank LED-Technik bis zu 40 Prozent weniger Energie als herkömmliche LCD-Modelle. Speziell für den Aufbau einer Virtual Desktop Infrastructure sind die Thin Client-Monitore TC191W (19 Zoll) und TC241W (24 Zoll) konzipiert.

Thin Client Box TX-WN

Daneben hat Samsung jetzt auch eine Stand-alone-Lösung im Angebot, die Thin Client Box TX-WN der X-Serie für 515 Euro. Die Box lässt sich mit jedem herkömmlichen Display verbinden. Über die Software Magic RMS Pro sich das Gerät von einem zentralen Server aus verwalten.

Die Zero Client Base Station NB-NH kostet 335 Euro. Die Monitore NC191 und NC241 kosten 519 bzw. 639 Euro. Die Monitore TC191W (ab Mai erhältlich) und TC241W gibt es für 645 bzw. 515 Euro. Ebenfalls 515 Euro kostet die Thin Client Box TX-WN.

Umfrage

In welchem Umfang nutzt Ihr Unternehmen (Public) Cloud Computing?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...