Neue Antiviren-Technologie von G Data

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Das Bochumer Softwarehaus stellt mit Close Gap auf der CeBIT eine neu entwickelte Antiviren-Technik vor. Diese kombiniert signaturbasierte und proaktive Erkennungsmethoden. Die Technik soll bereits in der kommenden Version der Antiviren-Software eingebaut sein.

Mehrere Jahre hat angeblich die Entwicklung von G Datas Antiviren-Technologie Close Gap in Anspruch genommen. Dementsprechend stolz präsentiert das Bochumer Softwarehaus seine Entwicklung als Weltpremiere “Made in Germany”.

So funktioniert Close Gap

Die Technik arbeitet nach einer Art Hybrid-Prinzip. Dabei werden proaktive Abwehrmaßnahmen mit einer klassischen signaturbasierten Erkennung kombiniert.

Als Vorteile von Close Gap bezeichnet G Data vor allem, dass die Schutz-Software sich schneller an die aktuelle Bedrohungslage anpassen kann. Denn Updates erweitern nicht nur die klassischen Virenprofile um neue Einträge, sondern verbessern auch die Funktionalität von Close Gap. Damit soll die Technik Sicherheitslücken selbstständig erkennen und schließen.

Außerdem soll der Ressourcenverbrauch deutlich geringer sein als beispielsweise bei Doppel-Engines, die bei der Erkennung viel Rechenleistung benötigen.

Weitere Details will G Data nicht verraten. In den kommenden Versionen der Sicherheitsprogramme für Privatanwender wird die Technik aber bereits enthalten sein.