Telekom zeigt Cloud-Lösungen für den Mittelstand

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Auf der CeBIT will die Telekom den Cloud-Markt mit konkreten Angeboten aufmischen. Neben Anwendungen, die vor allem die Teamarbeit in Unternehmen verbessern sollen, gibt es auch Services für die Private Cloud  – und einen eigenen Cloud-Arbeitsplatz.

Cloud Computing kann gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ein Vorteil sein. Vor allem dann, wenn die Unternehmen über wenig IT-Know-how verfügen und deshalb bestimmte Teile der IT-Infrastruktur von einem Dienstleister erledigen lassen.

Als solcher will die Telekom die Mittelständler in die Cloud locken.

Deutschland LAN Connect

So bietet das Unternehmen unter der Bezeichnung “Deutschland LAN Connect” einen Dienst, der das vernetzte Arbeiten im Team verbessern soll. Die Lösung ist, abhängig von der Unternehmensgröße, in verschiedenen Varianten erhältlich. Im Wesentlichen besteht die Technik aus einem schnellen Internetanschluss, der bis zu 10 Megabit/s in beide Richtung sowie Quality of Service bietet.

Daneben gibt es eine Online-Konferenzlösung. Damit können bis zu 15 Teilnehmer an verschiedenen Orten gemeinsam an Projekten arbeiten und dabei Dokumente oder Videos austauschen.

Arbeitsplatz in der Cloud

Für mittelständische Geschäftskunden gedacht ist auch der “Cloud-Arbeitsplatz”. Im Zentrum steht dabei ein ATIV Smart-PC von Samsung mit Windows 8. Laut Telekom steht der Vorteil darin, dass die Mitarbeiter auf dem Windows-Smartphone wie etwa dem Nokia Lumia 920 oder auch einem Tablet-PC dieselbe Bedienoberfläche hat wie auf dem klassischen Desktop-PC.

Um den Kunden den Einstieg des Telekom-Angebot zu versüßen, gibt es für diejenigen, die das Smartphone mit Telekom-SIM-Karte nutzen, einen kostenlosen Zugang zur Telekom Cloud Center. Der Zugang ist bereits als Apple vorinstalliert. Im Cloud Center finden Kunden dann beispielsweise Anwendungen von Telekom-Partnern wie Microsoft mit Exchange Online 2010 oder Sharepoint 2010. Auch Office 365 wartet hier auf Kundschaft.

Für größere Mittelständler bietet die Telekom Managed IT-Services. Darin können sie IT-Ressourcen aus der Private Cloud buchen. Diese werden als Standardmodule mit offenen Schnittstellen geliefert, die sich laut Telekom “leicht in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren lassen”.

Die Cloud-Dienste werden in deutschen Rechenzentren betrieben, die Telekom verspricht eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent.

Skalierbare IT-Kapazitäten

Doch die Cloud-Offensive ist noch nicht zu Ende. Die Telekom bietet außerdem das Modul “Managed Private Cloud”, also eine Lösung, die innerhalb des Unternehmens realisiert wird und die deshalb in Deutschland bei vielen Unternehmen noch die bevorzugte Variante des Cloud Computing ist.

Hierfür stellt die Telekom skalierbare IT-Kapazitäten bereit. Damit kann der IT-Administrator im eigenen Rechenzentrum die virtualisierten Ressourcen erweitern. Die Unternehmen haben aber auch die Möglichkeit, alle Funktionen des Rechenzentrums in die Telekom-Cloud auszulagern.

Und schließlich hat das Unternehmen auch noch das ebenfalls Cloud-basierte Mobile Device Management um neue Funktionen erweitert. Dabei geht es in erster Linie darum, die Sicherheit zu erhöhen. Die Funktion “Docs@Work” beispielsweise soll Mail-Anhänge verschlüsseln. “AppConnect” soll Software, die auf dem Smartphone oder Tablet-PC installiert ist vor Datenspionage oder unbefugten Zugriffen schützen.

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