Opera gewinnt bei Mobil-Surfern, Safari verliert

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Der König der Mobil-Browser, Apples Safari, verliert 5,6 Prozent Marktanteile gegenüber Januar. Andere Mobilbrowser, besonders Opera mit drei Prozent Zuwachs, nehmen dem iPhone-Browser ein wenig vom Vorsprung – aber die Führung machen sie ihm noch lange nicht streitig.

Apples Mobilbrowser Safari hat im Februar Marktanteile an seine Konkurrenten verloren. Laut Net Applications entfielen im vergangenen Monat 55,4 Prozent des gesamten mobilen Internettraffics auf den iOS-Browser. Gegenüber Januar verlor der Browser jedoch 5,6 Prozentpunkte. Im Juli 2012 lag sein Anteil sogar noch bei 66 Prozent.

browser-benchmarks-v6Der namenlose Android-Browser hingegen steigerte seinen Anteil im Februar auf 22,8 Prozent. Das entspricht einem Plus von 1,3 Punkten gegenüber dem Vormonat. Im Oktober und November 2012 hatte der Browser jedoch noch einen Anteil von rund 26 Prozent.

Opera Mini verbuchte im Februar deutlichere Zuwächse. Sein Anteil kletterte im Vergleich zum Januar um fast drei Punkte auf 12,72 Prozent. Chrome hingegen lag fast unverändert bei 2,02 Prozent. Der langfristige Trend deutet jedoch auf künftige Zuwächse hin.

Auch die Mobilversion von Microsofts Internet Explorer legt stetig zu. Im Februar erreichte er 1,58 Prozent, 0,24 Punkte mehr als im Januar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbesserte sich der mobile Internet Explorer um etwas mehr als einen Prozentpunkt.

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Apples Safari dominiert auch im Februar den Markt für Mobilbrowser mit einem Anteil von deutlich über 50 Prozent (Bild: Net Applications).

In absehbarer Zeit ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass Apples Safari seine dominante Stellung im Mobilbereich verliert. Seine Konkurrenz verkürzt auch deswegen den Abstand, weil die mobile Internetnutzung an sich immer beliebter wird.

Bei den Desktopbrowsern spielte Safari mit einem Anteil von 5,42 Prozent im Februar (plus 0,2 Punkte) eine eher untergeordnete Rolle. Marktführer ist Internet Explorer mit einem Anteil von 55,82 Prozent (plus 0,7 Punkte). Firefox verteidigte auch im Februar mit 20,12 Prozent (plus 0,2 Punkte) seinen zweiten Platz vor Google Chrome, der auf 16,27 Prozent kam (minus 1,2 Punkte).

Die Daten von Net Applications basieren auf einem Netzwerk von mehr als 40.000 Websites, die das Unternehmen kontinuierlich überwacht. Jeden Monat registriert es nach eigenen Angaben mehr als 160.000 eindeutige Besucher.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]