Cachejack gibt Anwendungen Vorrang im Mobilnetz

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Wenn Mobilfunknetze mit der neuen Technik von ADVA-Optical-Networks-Tochter Saguna Networks ausgestattet sind, können sie nach Anwendungen differenzieren. Das ermögliche ein besseres Nutzererlebnis für Smartphone-Anwender, erklärt der Glasfasernetz-Spezialist.

Durch seine Beteiligung an Saguna Networks erwarb ADVA Optical Networks eine Technologie, mit der Mobilfunknetzbetreiber “das Nutzererlebnis von Mobilfunkkunden verbessern und standortbezogene Dienste mit Hilfe eines nach Anwendungen differenzierenden Mobilfunknetzes ermöglichen”. Vergtqangene Woche präsentierte ADVA die Technologie auf dem Mobile World Congress.

Wer nah dran ist am Ort des Geschehens, surft also schneller – Cachejack optimiert die Ressourcen-Auslastung, indem Inhalte direkt im Anbindungsnetz der Mobilfunk-Basisstationen abgerufen und zum mobilen Datennutzer übertragen werden. So soll auch das Herunterladen von Inhalten aus dem Internet – wie zum Beispiel Video-Streams und hochauflösende Bilder – beschleunigt werden.

Die Lösung speichert populäre Inhalte in Cache-Servern, die in den Basisstationen eingesetzt werden. So befindet sich der Cache näher am Kunden und die ersten paar Bytes fließen schneller ans Endgerät – der Anwender sieht also gleich, dass sich etwas tut und wartet nicht mehr ewig auf die Reaktionen, die erst nach einer Aktion über das Mobilfunknetz fließen müssen.

Nicht dumm, hat sich ADVA gleich überlegt, dass die lokalen Cache-Server ideale Voraussetzung für standortbezogene Werbung sind. – unf verkuft dies gleich zusätzlich an die Mobilfunkbetreiber. Diese sparen dabei zusätzlich Bandbreiten und Kosten – denn die Anzeigen müssen nicht erst kilometerweit übertragen werden.

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