ZDF macht mit der heute-App mobil

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Sie steht für Nutzer von Smartphones mit Android und iOS zur Verfügung. Tablet-Varianten sollen folgen. Nutzer erhalten Zugriff auf Kurznachrichten, Bildergalerien und Videos. Sie können auch die jeweils letzte Ausgabe des “heute journal” abrufen und das Programm von ZDF und ZDFinfo live streamen.

Das ZDF bietet nun auch eine Mobilanwendung seiner Nachrichtensendung “heute” an. Sie steht in iTunes für iOS 6 oder höher und in Google Play für Android 2.3 oder höher zum Download bereit. Bisher werden nur Smartphones unterstützt, Tablet-Varianten sollen “in wenigen Wochen” nachgeliefert werden. Das ZDF geht damit einen ähnlichen Weg wie die ARD mit der Tagesschau-App.

Neben Kurznachrichten bietet die heute-App des ZDF auch Livestreams und Bildergalerien (Bild: ZDF).
Neben Kurznachrichten bietet die heute-App auch Livestreams und Bilder (Bild: ZDF).

Die Startseite der heute-App bietet wie die Website heute.de einen Mix aus Kurznachrichten sowie länger behandelten aktuellen Themen mit Bildergalerien und Videos, die für die Nutzung auf kleinen Bildschirmen angepasst wurden. Mit einem Wisch nach unten werden alle aktuellen Kurzmeldungen angezeigt. Auch ein Wechsel zwischen Meldungen ist mittels Wischgeste möglich. Ein Videosymbol weist auf Filmbeiträge hin.

Über die Startseite lassen sich die letzte Ausgabe des heute-journal und eine 100-Sekunden-Zusammenfassung der heute-Nachrichten als Video abrufen. Antippen von “alle Sendungen im Überblick” führt zu weiteren Videobeiträgen, etwa des Politmagazins “Berlin direkt” oder des Wirtschafts- und Verbrauchermagazins “WISO”. Die Funktion “heute journal plus” macht Zusatzinformationen zu Sendungsthemen aus dem laufenden Video heraus nutzbar.

Das Programm des ZDF und des Digitalkanals ZDFinfo sind zudem als Livestream abrufbar, sowohl über WLAN als auch über Mobilfunk. Auf Eilmeldung weist die heute-App auf Wunsch in Form von Push-Nachrichten in der Benachrichtigungsleiste hin. Stimmt der Nutzer der Ortung seines Standorts zu, bekommt er auch Wetterinformationen angezeigt. Einzelne Meldungen lassen sich an soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+ weiterleiten.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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