Pocket Photo: LG zeigt tintenlosen Taschendrucker

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Fotos von Smartphones und Tablets lassen sich via Bluetooth auf den Photo Pocket von LG übermitteln. Er gibt sie dann auf Zink-Fotopapier aus. Der 8 mal 12,1 mal 2,4 Zentimeter messende Mini-Drucker kommt im März in den Handel.

LG hat einen besonders kompakten und mobilen Fotodrucker angekündigt, der Bilder von Smartphone und Tablet via Bluetooth oder USB empfängt und ohne Tinte auf Zink-Fotopapier ausgibt. Das Pocket Photo gennante Gerät wird ab März für 199 Euro in den Handel kommen – zunächst in Grau und später auch in Pink.

Der schicke Nachfolger von Polaroids PoGo-Drucker: LGs Photo Pocket kommt im März in den Handel (Bild: LG).
Der schicke Nachfolger von Polaroids PoGo-Drucker: LGs Photo Pocket kommt im März in den Handel (Bild: LG).

Die Zink-Drucktechnologie, die LG beim Pocket Photo nutzt, kommt ohne Tinte aus, da sich die Farbpigmente bereits im Zink-Papier befinden. Dieses Verfahren ermöglicht die kompakten Abmessungen von 8,0 mal 12,1 mal 2,4 Zentimetern bei einem Gewicht von 215 Gramm.

Ganz neu ist die Zink-Technologie allerdings nicht: Bereits im Juli 2008 brachte Polaroid mit dem PoGo-Drucker ein damit arbeitendes Gerät auf den deutschen Markt. Der kostete damals 150 Euro. Das spezielle Zink-Fotopapier dazu wurde in 10er- und 30er-Packs ab einem Preis von 3,99 Euro verkauft.

Dank der Nahfunktechnik NFC reicht eine Berührung des Smartphones mit dem Drucker, um die erforderliche Anwendung zu starten. Eine zweite Berührung aktiviert dann Bluetooth und löst den Druck aus. In 40 Sekunden produziert der portable Drucker so Bilder im Format 7,6 mal 5,1 Zentimetern bei einer Auflösung von 1224 mal 640 dpi. Auf dem vorgegebenen Druckformat lassen sich Fotos in unterschiedlichen Größen wie auch mit den Optionen 2-in-1 oder 4-in-1 ausgeben.

Die Bilder können mit einer Android-App (ab Android 2.2) vor dem Ausdruck mit Effekten wie Filtern oder Bilderrahmen individuell gestaltet werden. Insgesamt stehen 20 Filter, elf Rahmenvarianten und zehn Sticker zur Verfügung. Zudem ist es möglich, persönliche Kommentare hinzuzufügen. Eine QR-Code-Funktion integriert auf Wunsch die eigenen Kontaktdaten, einen Link auf die Facebook-Seite oder den GPS-Standort ins Foto.
Eine iOS-Version der Anwendung für Apple-Geräte ist in Planung.

Der Fotodrucker ist mit einem 500-mAh-Lithium-Polymer-Akku ausgestattet und schafft 15 Bilder pro Ladung. Der vollständige Ladeprozess soll laut Hersteller rund 90 Minuten dauern. Das Zink-Papier soll Mitte März in Packungen mit 30 Blatt erhältlich sein. Die Kosten pro Ausdruck werden sich dann auf etwa 35 Cent belaufen.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de]

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