Passfinder prüft Passwörter und hilft bei der Auswahl

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Mit dem Programm “Passfinder” können IT-Verantwortliche Mitarbeitern zeigen, wie einfach sich Passwörter knacken lassen. Gleichzeitig soll es helfen, bessere zu wählen. Das Tool der deutschen Firma B. Vornbaum EDV steht als kostenlose Testversion oder für rund 25 Euro zum Kauf bereit.

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Passfinder findet auch verlorene Passwörter wieder – und demostriert mit Brute-Force-Attacken, wie schnell unsichere Passwörter gehackt werden können (Screenshot: B. Vornbaum EDV).

Die Firma B. Vornbaum EDV bietet mit “Passfinder” ein Tool zur Erkennung und Beseitigung von Passwort-Risiken. Die Wirtschaftsberatung Deloitte behauptet zwar, Passwörter seien nie mehr sicher, aber Vornbaum möchte wenigstens die Grundlage zu halbwegs vertretbaren Kennwörtern legen.

Ein 5-stelliges Passwort aus Kleinbuchstaben könne mit einem Brute-Force-Angriff innerhalb von Sekunden ermittelt werden – mit einem ganz normalen PC. Passfinder kann den Mitarbeitern, die noch immer einfache und kurze Codewörter nutzen, so einen Brute-Force-Angriff demonstrieren.

Wer gesehen hat, wie einfach das ist, soll so aus eigener Anschauung dazu erzogen werden, sichere Passwörter zu wählen. Eine Funktion berechnet sogar, wie lange das Knacken eines Passworts dauern würde.

Wie viele andere Passwort-Manager generiert und verwaltet auch dieses Tool sichere Passwörter. Doch anders als viele kostenlose Tools kann Passfinder ein vergessenes eigenes Passwort aus einem MD5-Schlüssel wiederherstellen. Allerdings ist der Zeitaufwand abhängig davon, wie gut das Passwort war. Der Hersteller stellt sich bei der Ankündigung dieser Funktion auf die juristisch sichere Seite, indem er anfügt: “Das Knacken von fremden Passwörtern ist illegal und zieht entsprechende Strafverfolgung nach sich”. Daran sollte man sich auch halten.

Eine 30-Tage-Testversion steht zum Download bereit. Die Vollversion kostet 24,90 Euro.

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