QSC präsentiert zur CeBIT den Arbeitsplatz aus der Cloud

Sein Angebot hat der Netzbetreiber zusammen mit Microsoft gestrickt. Es umfasst Online-Zugang, Office-Anwendung sowie passende Engeräte. Nach seiner Anmeldung kann der Nutzer außer auf einen Desktop auch auf Office-Software, Telefonie, Video- und Telefonkonferenzen sowie Unified-Communication-Funktionen zugreifen.

von Peter Marwan 0


Die QSC AG entwickelt sich vom Netzbetreiber immer mehr zum Dienestanbieter. Auf der CeBIT zeigt das Kölner Unternehmen zusammen mit Microsoft und der Info AG sein neuestes Angebot, den “Arbeitsplatz aus der Cloud”, anhand dessen die Partner auch erklären, wie sie sich die Arbeitswelt von morgen vorstellen.

Wobei morgen nicht im bildlichen, sodnern im wortwörtlichen Sinne gemeint ist: Auf der Messe wird es ein spezielles “Try & Buy”-Angebot geben und interessierte Vertriebspartner können sich zum QSC-Partnerprogramm sowie über das auf die CeBIT beschränkte Partner-Zertifizierungsangebot informieren (Halle 4, Stand A26, P08).

Der “Arbeitsplatz aus der Cloud” umfasst neben de, Online-Zugang auch Anwendung von Microsoft sowie passende Engeräte. QSC verspricht Unternehemn so flexible, mobile und sofort einsetzbare Arbeitsplätze bereitstellen zu können.

Nach der Anmeldung mit seinem Endgerät in der Cloud-Umgebung könne der Nutzer sofort auf zahlreiche Anwendungen, darunter einen Desktop, Office, Telefonie, Video- und Telefonkonferenz- sowie Unified-Communication-Funktionen zugreifen. Bestandteile der ausschließlich aus Cloud-Services bestehenden Arbeitsplatzlösung sind Microsoft-Produkte wie Office, Exchange, Lync sowie die Bereitstellung von virtuellen Projekträumen auf Basis von SharePoint.

Die Anbindung erfolgt über das IP-Netz der QSC AG. Services und Daten werden in den Rechenzentren von Info AG und IP Exchange in Hamburg, Nürnberg und München gehostet. Sie unterliegen damit den deutschen Datenschutzvorschriften.

Das nun angekündigte Angebot ist nicht der erste Vorstoß der QSC AG in diese Richtung. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hat das Unternehmen das Angebot Cospace vorgestellt und begonnen, eine Business-Variante davon zu erstellen. Cospace ist ebenfalls ein cloudbasierter Dienst, beschränkt sich aber im Wesentlichen auf Kommunikation und Zusammenarbeit: Er macht klassische TK-Funktionen wie Faxversand und -empfang, eine Mailbox, Telefonkonferenzen ebenso wie Online-Speicherplatz in einer Arbeitsumgebung im Team nutzbar.

Cospace Business unterscheidet sich von der kostenlosen Version in mehreren Punkten: Beispielsweise können Nutzern durch den eigenen Administrator bis zu vier persönliche geographische Rufnummern zugeteilt werden. Weiter stehen ihnen 10 Gigabyte Cloud-Speicherplatz zur Verfügung, der sich gegen Aufpreis noch erweitern lässt. Ebenfalls optional erhältlich ist in der Business-Version ein “One Number Service”: Damit ist der Nutzer für Kunden und Geschäftspartner unter einer Rufnummer erreichbar, sowohl für ein- als auch ausgehende Gespräche, egal ob am Arbeitsplatz oder unterwegs.

Die Gratis-Version bietet 5 GByte Speicherplatz. Außerdem können Nutzer kostenlos Faxe versenden und empfangen, Sprachnachrichten annehmen, Telefonkonferenzen durchführen oder Dokumente per Drag and drop speichern, mit anderen Nutzern teilen sowie Bilder und Filme online betrachten.

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Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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