HTC One: Android-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display und Aluminiumgehäuse

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Im Inneren arbeitet ein 1,7-GHz-Quad-Core-Prozessor, dem zwei GByte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist 32 GByte groß. Punkten soll das HTC One bei den Konsumenten durch die hauseigenen Features BlinkFeed, Zoe und BoomSound. Es ist ab März ohne Vertrag zum UVP von 679 Euro erhältlich.

HTC hat mit dem HTC One sein neues Android-Flaggschiff vorgestellt. Das Gerät ist ab März im Handel erhältlich, kann aber zum Beispiel bei O2 und Vodafone bereits vorbestellt werden. E-Plus wird es ab 15. März ebenfalls verkaufen. Der offizielle Preis ohne Vertrag liegt bei 679 Euro, wie üblich liegen die Angebote der Provider ein gutes Stück darunter. Das One kommt mit 4,7-Zoll-Display im Aluminium-Gehäuse, fällt aber vor allem durch seine überarbeitete Oberfläche und zahlreichen neuen Sense-Technologien und Features auf.

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Das Smartphone weist eine solide Hardware-Ausstattung im hochwertigen Gehäuse auf. Das 143 Gramm schwere One besteht aus einem Aluminium-Unibody-Gehäuse und Polycarbonat. Es ist in metallischem Silber oder mattem Schwarz erhältlich. Das Display des One misst 4,7 Zoll und wird durch Gorilla-Glass geschützt. Die Auflösung beträgt 1920 mal 1080 Pixel, die Pixeldichte liegt bei 468 ppi. Unter dem Display sitzen wie beim HTC X+ kapazitive Buttons. Der Bildschirmrahmen fällt beim One etwas schmaler aus als beim X+.

Angetrieben wird das Smartphone von einem 1,7-GHz-Quad-Core-Prozessor (Snapdragon 600), dem zwei GByte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist 32 GByte groß. HTC hat beim One einen Akku mit 2300 mAh verbaut. Im Netz ist das HTC mit LTE-Geschwindigkeit oder HSPA+ und 21 MB/s im Downstream und 5,7 im Upstream unterwegs. Desweiteren sind WLAN (802.11a/ac/b/g/n), Bluetooth 4.0, NFC und DLNA an Bord.

Als Betriebssystem kommt Android 4.1.2 zum Einsatz. Darüber liegt HTCs hauseigene Oberfläche Sense. Hier bildet HTC BlinkFeed das Herzstück und fungiert als persönlicher Live-Stream direkt auf dem Homescreen. Dort laufen alle Infos zusammen, die für den Nutzer wichtig sind. Ein Wechsel zwischen Apps und Webseiten wird überflüssig. HTC greift dabei auf lokale und globale Inhalte aus mehr als 1400 Quellen zu.

Beim HTC One hat der Hersteller sich mit Kamera und Audioausgabe viel Mühe gegeben (Bild: HTC).
Beim HTC One hat der Hersteller sich mit Kamera und Audioausgabe viel Mühe gegeben (Bild: HTC).

Mit der HTC UltraPixel-Kamera und HTC Zoe lassen sich hochauflösende Fotos schießen, die als 3-sekündige “Zusammenschnitte” zum Leben erwachen. Diese “Zoes” lassen sich zusammen mit Fotos und Videos als dynamische Erinnerungspanoramas aus bewegten Bildern präsentieren. Zoes, Fotos und Videos eines Events können automatisch zu Highlight-Filmen zusammengefügt und mit Musik unterlegt werden ‒ Schnitte, Übergänge und Effekte inklusive. Anwender haben zusätzlich die Option, ihre Highlight-Videos zu bearbeiten, neu zusammenzustellen oder mit unterschiedlichen thematischen Motiven zu versehen – und anschließend einfach über soziale Netzwerke, per E-Mail oder über andere Dienste zu verbreiten.

Die Kamera verfügt über über eine Linse mit f/2.0 Blende und einem Lichtsensor, der 300 Prozent mehr Licht aufnehmen soll als die Sensoren traditioneller Smartphone-Kameras. Die multiaxiale Bildstabilisierung soll für ruckelfreie Videoaufnahmen mit der Hauptkamera sorgen. Zu den weiteren Funktionen und Effektmöglichkeiten der UltraPixel-Kamera zählen erweiterte 360-Grad-Panorama-Aufnahmen, Zeitraffer und das Entfernen von Objekten.

HTC BoomSound, die integrierten Front-Stereo-Lautsprecher, Dual-Mikrofone sowie ein Audioprozessor sorgen für guten Sound. HTC Sense Voice soll dafür sorgen, dass auch in lärmintensiven Umgebungen klare und verständliche Gespräche möglich sind.

Mit HTC Sense TV wird aus dem neuen HTC One zudem ein interaktiven TV-Programmführer samt Fernbedienung, mit der sich die meisten Fernseher, Set-Top-Boxen und Empfänger steuern lassen. Dank Cloud-Computing erhalten Nutzer einen Überblick über das aktuelle TV-Programm und sollen ihre Lieblingssendung leichter finden.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de]

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