Deutsche Fotoplattform dawawas.de offiziell gestartet

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Sie verspricht, Nutzer eine Möglichkeit zu bieten, Fotos geschützt, kostenlos und einfach miteinander zu teilen. Das geht via Browser oder per App für iOS, Android, Windows oder Samsungs SmartTVs. Hinter der Plattform stehen die wer-kennt-wen-Gründer Fabian Jager und Patrick Ohler.

Fabian Jager und Patrick Ohler, die das Soziale Netzwerk wer-kennt-wen.de gegründet und später an RTL verkauft haben, gehen jetzt mit dawawas.de, einem Cloud-Service für Fotos, an den Start. Sie wollen damit ein Problem lösen, dass sie aus eigener Erfahrung kennen: Nach einem Skiurlaub mit einer größeren Gruppe lagen zahlreiche Schnappschüsse auf unterschiedlichen Festplatten und Smartphones. Der versprochene Austausch, etwa über DVDs, CDs und der Versand per E-Mail hatten natürlich nicht funktioniert. Dank dawawas.de soll so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Fabian Jager und Patrick Ohler, bekannt als Gründer von wer-kennt-wen.de, haben ihr neues Projekt dawawas.de jetzt für alle Nutzer freigegeben (Bild: dawawas.de).
Fabian Jager und Patrick Ohler, bekannt als die Gründer von wer-kennt-wen.de, haben ihr neues Projekt dawawas.de jetzt für die Öffentlichkeit freigegeben (Bild: dawawas.de).

Die Mitgliedschaft bei dawawas ist kostenlos. Sämtliche Rechte an den Fotos verbleiben bei den Nutzern. Neben dem Zugang übers Web stehen Apps für das iPhone, alle Android-Geräte, Windows 8 und Samsung-Smart-TVs bereit. Die Plattform gibt es in deutscher, englischer, italienischer und spanischer Sprache.

Die Fotos aller Beteiligten können über die unterschiedlichen Apps oder den Laptop in die Cloud in gemeinsame Alben hochgeladen und dort angeschaut werden. Pro Fotoalbum, bei dawawas “Erlebnis” genannt, lässt sich festlegen, wer die Bilder sehen darf. Voreingestellt können nur eingeladene Personen die Bilder sehen. Standort der Server ist in einem deutschen Rechenzentrum.

“Seit dem allerersten Prototyp haben wir dawawas in der geschlossenen Testphase bereits mit mehreren hunderttausend Fotos von mehreren tausend Nutzern auf Herz und Nieren getestet. Das begeisterte Feedback unserer Nutzer hat uns bestätigt, dass wir mit dawawas einen Ort für die wundervollen Momente aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln verschiedener Kameras geschaffen haben”, sagt Fabian Jager.

Ein Geschäftsmodell ist das alleinige kostenlose Bereitstellen von Speicherplatz natürlich nicht. Auf Anfrage von ITespresso erklärt das Unternehmen daher: “Wir arbeiten an Möglichkeiten, dass unsere Mitglieder von Fotos auf dawawas direkt Fotobücher und ähnliches bestellen können. Durch die Bewertungen der Mitglieder eines Erlebnisses, kann zum Beispiel automatisch festgestellt werden welche Fotos relevant sind, so dass eine automatische Vorauswahl getroffen werden kann.”

Auch ein Freemium-Modell schließe man für die Zukunft nicht aus – also dass für attraktive Zusatzfunktionen Geld verlangt wird. “Die Basisfunktionalitäten sollen aber immer kostenfrei zur Verfügung stehen”, so das Unternehmen.

Bilder lassen sich bei dawawas.de sogenannten Erlebnissen zuordnen und dann fein abgestuft für einzelne Personen freigeben (Screenshot: dawawas.de).
Bilder lassen sich bei dawawas.de sogenannten Erlebnissen zuordnen und dann fein abgestuft für einzelne Personen freigeben (Screenshot: dawawas.de).

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