ESA sucht mit Wettbewerb junge App-Entwickler

Volljährige mit Erfahrung in der Entwicklung von Apps können sich bis 25. März 2013 bewerben. Sie sollen im Juni während einer App-Camp-Woche in Italien Apps entwickeln, die Erdbeobachtungsdaten für mobile Endgeräte nutzbar machen. Die Europäische Weltraumorganisation spendiert Anreise, Unterkunft und Verpflegung.

von Peter Marwan 2


Auch 2013 lädt die Europäische Weltraumorganisation (ESA) gemeinsam mit der Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen 20 App-Entwickler vom 3. bis 10. Juni 2013 zum App Camp nach Italien ein. Während einer Woche sollen die Teilnehmer am ESA-Standort in Frascati bei Rom Apps entwickeln, die Erdbeobachtungsdaten für mobile Endgeräte nutzbar machen.

Teilnehmer beim ersten ESA App Camp im Sommer 2012 (Bild: ESA).

Teilnehmer beim ersten ESA App Camp im Sommer 2012 (Bild: ESA).

Der Fantasie der Entwickler sind dabei keine Grenzen gesetzt, die Daten können zum Beispiel auch in Spielen oder zu Bildungszwecken Verwendung finden. Anreise, Übernachtung und Verpflegung sind inklusive. Volljährige Interessenten mit Erfahrung in der Entwicklung von Apps können sich bis 25. März 2013 online bewerben.

Unterstützt wird der Wettbewerb vom Technologie Transfer Programm der ESA (TTPO). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, eine Woche mit Gleichgesinnten zu verbringen, mobile Anwendungen zu entwickeln und Einblick in die Arbeit der ESA zu erhalten. Voraussetzung für die Teilnahme ist Erfahrung in der App-Entwicklung basierend auf Android oder iOS.

Bei der Bewerbung müsen Links zu eigenen, bereits veröffentlichten Apps und Referenzen angegeben werden. Erfahrung in der Integration der von der ESA bereitgestellten Daten ist dagegen nicht notwendig. In Viererteams werden in der App-Camp-Woche im Juni mehrere Themenbereiche, darunter Crowd-Sourcing und Klimaschutz, bearbeitet werden. Das Gewinnerteam wird am letzten Tag des App Camps von einer Jury aus ESA Vertretern gekürt und erhält einen attraktiven Sachpreis.

Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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2 Antworten zu ESA sucht mit Wettbewerb junge App-Entwickler

  • 23. Februar 2013 à 22:08 von Proctic

    Oha… klingt spannend. Was genau ist denn mit “Erdbeobachtungsdaten” gemeint? Ich denke da zuallererst an die Google Earth app; wobei es eigentlich schon mehr als genug navigation apps gibt?

    • 24. Februar 2013 à 11:07 von Peter Marwan

      Hallo Proctic,
      es handelt sich bei den “Erdbeobachtungsdaten” besonders um die des Programms “Global Monitoring for Environment and Security” ( http://www.esa.int/gmes ) der Europäischen Kommission und der ESA. Es geht darum, sie für Smartphones nutzbar machen. Also nicht um schnöde Navigation, sondern um die Einbindung dieser Daten in ganz unterschiedliche Anwendungen.
      Peter Marwan
      Redaktion ITespresso

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