Microsoft-Patches im Februar schließen 57 Lecks

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Zwölf Updates sollen fast 60 Lücken in Microsoft-Produkten stopfen: Am Dienstag stellt Microsoft Patches für Internet Explorer, Windows, .NET Framework und Exchange bereit. Zwei davon sollen “kritische” Anfälligkeiten in Microsofts Browser schließen.

Microsoft wird am Dienstag insgesamt zwölf Sicherheitsupdates für seine Produkte bereitstellen. Dem Microsoft Security Response Center zufolge sollen sie 57 unterschiedliche Anfälligkeiten beseitigen, darunter auch als “kritisch” eingestufte Lücken in Windows, Internet Explorer und Exchange.

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Fünf der Patches bewertet Microsoft als “kritisch”. Die restlichen sieben Updates beheben Fehler, von denen ein “hohes” Risiko ausgeht. Zwei der kritischen Updates kommen für Internet Explorer 6, 7, 8, 9 und 10. Ein Angreifer könnte die Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen.

Weitere Löcher finden sich in Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7, Server 2008 R2, 8, Server 2012 sowie Windows RT. Darüber hinaus sind Exchange Server 2007 und 2010, .NET Framework, sowie das Advanced Filter Pack von FAST Search Server für SharePoint anfällig.

Außerdem hat der Softwarekonzern mehrere Updates angekündigt, die zwar nicht sicherheitsrelevant sind, aber Fehler in Windows Server 2008 R2, Windows 8, Server 2012 und Windows RT beheben sollen. Am Dienstag erscheint – wie inzwischen immer zum Patchday am zweiten Diesnatg im Monat – auch eine neue Version des Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software. Außerdem spendiert Microsoft neue Sprachpakete für Windows RT.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]