ZTE stellt überarbeiteten mobilen 4G-Hotspot vor

MobileMobilfunk

Der ZTE MF93D erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s. Er stellt Konnektivität für bis zu zehn Anwender zur Verfügung. Bedienen lässt er sich via Touchscreen. In Deutschland wird er voraussichtlich ab dem zweiten Quartal über Mobilfunkanbieter vertrieben.

ZTE hat mit mobilen Hotspot ZTE MF93D vorgestellt. Das Unternehmen bezeichnet ihn als Unified WiFi Hotspot (uFi Hotspot), da er die Daten lokal via WLAN einsammelt und dann über die Mobilfunkstandards der vierten Generation (4G; LTE) die Verbindung zum großen weiten Web herstellt unterstützt. Dabei unterstützt der MF93D Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s – die sich bis zu zehn Anwender teilen können.

Der künftige mobile Hotspot MF93D von ZTE (Bild: ZTE).
Der mobile Hotspot MF93D von ZTE (Bild: ZTE).

Der MF93D ist bereits die zweite Generation mobiler 4G-uFi-Hotspots von ZTE- Herzstück ist die zweite Generation der Qualcomm-LTE-Chips. Außerdem verbraucht er laut Hersteller deutlich weniger Strom und weist eine verbesserte Wärmeverteilung auf als sein Vorgänger. Außerdem ist der Akku besser: Er besitzt nun eine Batteriekapazität von 2.800mAh. Wieviel mobile Surfzeit damit möglich ist, gibt ZTE nicht an. Das hängt aber natürlich auch von der Anzahl der Nutzer, der Intensität der Nutzung sowie der verwendeten Mobilfunktechnik ab.

Der Hotspot unterstützt Dual-Band-WLAN-Netze in den Frequenzbändern 2,4 GHz und 5 GHz sowie den in Europa und Asien verbreiteten 4GHz. Wo kein 4G zur Verfügung steht, kann der ZTE MF93D zudem 3G- und 2G-Netze nutzen.

Bedient wird das MF93D über einen 1,4-Zoll-Touchscreen. Eine uFi-Monitor genannte Software ermöglicht Anwendern den Zugriff auf das Internet mit nur einem Tastendruck. Der Status des Geräts, die Signalstärke des Netzes, die Batteriekapazität, Datenübertragungsstatistiken sowie Upload/Download-Geschwindigkeiten lassen sich mittels Smartphone abfragen.

Der MF93D kommt wahrscheinlich im zweiten Quartal 2013 in Deutschland in den Handel. Dann wird er aller Voraussicht nach zunächst von einzelnen Providern angeboten. Welche das sein werden, konnte ZTE aktuell noch nicht sagen.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen