Fax-Lösung wandert in die Cloud

Als den Tod der Faxmaschine kann man das neue GFI-Angebot sehen: Statt einen gesonderten Fax-Anschluss zu betreiben, kann der Internet-Nutzer im Abonnement über jedes internetfähige Gerät Faxe versenden und empfangen.

von Manfred Kohlen 0

Mit dem “GFI FaxMaker Online” soll das “gemietete” Fax nur wenige Minuten nach der Online-Anmeldung verfügbar sein. Eine Fax-to-E-Mail- und E-Mail-to-Fax-Kommunikation soll das alte im Vergleich “behäbige” Faxgerät ersetzen.

Der Anbieter offeriert neben dieser Fax- und E-Mail-Austauschfunktion zusätzlich eine “Print-to-Fax”-Funktion. Das heißt, Dokumente wandern nicht erst an den Drucker, bevor sie versendet werden können, sondern landen über einen Treiber direkt per Faxdienst beim Empfänger.

gfi-faxmaker-dashboard

Im Online-Dashboard ist sofort ersichtlich, welches Fax von wem an wen gesendet wurde (Screenshot: GFI).

Die Formate doc, docx, xls, xlsx, pdf, html, txt, rtf, ppt und pptx werden beim E-Mail-Versand eines Faxes direkt unterstützt. Das spart Papier und Tinte oder Toner. Damit die Kommunikation mit Faxen so einfach ist wie die Verwaltung von E-Mails, hat der Hersteller dem Dienst eine Administrations-Oberfläche spendiert, die per Online-Dashboard ein- und ausgehende Faxnachrichten zeigt. Einstellungsmöglichkeiten zu Benutzern und Gruppen passen den Dienst auch an unterschiedliche Mitarbeiterkonstellationen in Unternehmen an.

Als Beweis für die Notwendigkeit seines Services führt GFI eine unabhängige Umfrage an, in der 85 Prozent der Teilnehmer sagten, dass ihr Unternehmen per Fax kommuniziert. Die Umfrage habe zudem mögliche Sicherheitslücken bei der papierbasierenden Faxkommunikation aufgedeckt: Knapp die Hälfte der Befragten gab zu, dass sie schon mal ein Papier-Fax gelesen hätte, das für jemanden anderen bestimmt war. Die papierlose Lösung habe diesen Malus nicht: Die vorgesehenen Empfänger beziehungsweise Gruppen erhielten das Fax direkt.

GFI FaxMaker Online kann ab sofort zu einem monatlichen Preis von 12,75 Euro abonniert werden. Jedes Abo hat eine eigene Faxnummer. Weitere Nummern lassen sich dazukaufen. Der Service kann zudem 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

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