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AOC bringt 23,6-Zoll-LCD mit 2 Millisekunden Reaktionszeit

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Groß und dennoch schnell soll der neue Bildschirm des niederländischen Herstellers sein. Der “e2462Vwh” wird daher vor allem als “Gaming-Monitor” vermarktet. Aufgrund seiner technischen Daten ist er jedoch auch für Präsentationen und andere Geschäftsanwendungen geeignet.

Hersteller AOC preist seinen neuen Flachbildschirm als Medium für “rasante Action-Szenen der neuesten Spiele-Generation” und als elegant wirkendes Accessoire an. Auf 23,6 Zoll präsentiert der Screen 1920 mal 1080 Bildpunkte in einer Helligkeit von 250 Candela. Der LED-hintergrundbeleuchtete Screen nutzt die aktuelle Displaytechnik TN und kommt auf einen dynamischen Kontrast von 50.000.000:1 (statisch erreicht er 1000:1). Auf der Rückseite des Standfußes finden sich die Anschlüsse für HDMI und VGA (D-Sub).

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Der AOC e2462Vwh wird als Bildschirm für die schelle Darstellung hoher Auflösungen vermarktet (Bild: AOC).

In den USA wird unter dem gleichen Produktnamen der große Schirm sogar als 24-Zöller vermarktet,  – ob es sich um ein anderes Gerät handelt, teilt weder die deutsche Marketing-Abteilung noch der Hersteller mit. Den US-Informationen zufolge reagiert das Modell mit 5 Millisekunden nur durchschnittlich, der deutschen PR-Aktion zufolge ist er mehr als doppelt so schnell.

Die mitgelieferte Software “i-Menu” steuert den Bildschirm direkt vom Computer; sie kann die Monitor-Einstellungen bequem via Maus verändern. Die Software “Screen+” kann den Desktop in einzelne Bereich unterteilen.

Den Energiebedarf im Betrieb gibt AOC mit 17,5 Watt (Standby: 0,2 Watt; Off: 0,2 Watt) an. AOC gewährt eine Garantie von drei Jahren mit Vor-Ort-Austausch-Service. Der Screen ist ab Februar zum empfohlenen Verkaufspreis von 159 Euro erhältlich.

Zur CeBIT will AOC weitere noch größere Flachbilschirme veröffentlichen, teilte der Hersteller mit. Seine 29-Zöller präsentiert er dann gemeinsam mit der Firma Philips, die auch an der AOC-Muttergesellschaft TPV-Tech, dem größten Bildschirmhersteller der Welt, beteiligt ist.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.

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