iOS 6.1: Apple bessert beim LTE-Support nach

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Das iPhone 5 unterstützt LTE nun in Netzen von 36 weiterern Anbietern – unter anderem Swisscom in der Schweiz. Ein Comeback gibt es für iTunes Match. Außerdem patcht Apple 27 Lücken, die meisten in der Browser-Engine WebKit.

Apple hat iOS 6.1 zum Download freigegeben. Das Update steht für iPhone 3GS oder neuer, iPad 2 oder neuer sowie den iPod Touch der vierten Generation oder neuer bereit. Es bringt erweiterten LTE-Support und verbessert die Zusammenarbeit mit iTunes Match. Darüber hinaus schließt Apple insgesamt 27 Sicherheitslöcher.

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Das iPhone 5 kann nach Installation des Updates die LTE-Netze von 36 weiteren Mobilfunkanbietern nutzen. Beim iPad kommen 23 neue Provider hinzu. Davon profitieren zum Einen Nutzern in der Schweiz. Sie können mit ihren Apple-Geräten nun auch in dem seit November in 26 Städten verfügbaren LTE-Netz der Swisscom ins Netz gehen. Außerdem kamen neue Provider in Dänemark, Finnland, Italien und in einigen Ländern im Nahen Osten hinzu.

Kunden von iTunes Match können zudem wieder einzelne Songs von iCloud herunterladen. Diese Option hatte Apple mit einem früheren Softwareupdate stillschweigend entfernt. Zudem lässt sich ab sofort Apples Ad-ID, mit der Nutzer zu Werbezwecken identifiziert werden können, mit einem Knopfdruck zurücksetzen. Die Ad-ID hatte Apple mit iOS 6 eingeführt.

Eine neue Funktion steht ausschließlich Nutzern in den USA zur Verfügung. Sie können per Sprachassistent Siri über den Ticket-Service Fandango Kinokarten kaufen. Kleinere Änderungen hat Apple auch bei seiner Passbook-Software, der Kartenanwendung Maps, dem Browser Safari und der Wiedergabesteuerung auf dem Sperrbildschirm vorgenommen.

Die Sicherheitslücken stecken überwiegend in der Browser-Engine WebKit. Ein Angreifer könnte mithilfe einer speziell gestalteten Website einen Absturz der Anwendung auslösen oder Schadcode einschleusen und ausführen. Zwei der Löcher erlauben auch Cross-Site-Scripting. Weitere Anfälligkeiten stecken im Kernel sowie in den Komponenten WLAN, StoreKit und Identity Services.

[mit Material von Josh Lowensohn, News.com, und Zack Whittaker, ZDNet.com]

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