Details zu erstem Chromebook von HP durchgesickert

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Das Pavilion-Modell soll mit einem 14-Zoll-Display kommen. Bisherige Chromebooks besaßen nur ein 11,6-Zoll-Display. Bei Prozessor und Speicherausstattung unterscheidet es sich dagegen nicht von der kleineren Konkurrenz. Das Gerät wird HP voraussichtlich Mitte Februar offiziell vorstellen.

Nach Acer, Lenovo und Samsung bietet demnächst wohl auch Hewlett-Packard ein Chromebook an. Laut eines von The Verge entdeckten Datenblatts (PDF) auf der HP-Website handelt es sich um ein 14-Zoll-Modell. Die bisher erhältlichen Chrome-OS-Geräte sind lediglich mit 11,6-Zoll-Displays ausgestattet. Inzwischen führt der Link zum Datenblatt, das mit einem Werbeverbot bis zum 17. Februrar versehen ist, nur noch auf die Startseite des HP-Webshops. Einen Preis für das Pavilion Chromebook hat HP noch nicht genannt. Das dürfte es bis zum voraussichtlichen Marktstart Mitte Februar nachholen

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Angetrieben wird das Pavilion Chromebook 14-c010us laut Datenblatt von einem 1,1-GHz-Dual-Core-Prozessor vom Typ Intel Celeron 847. Ihm stehen 2 GByte Arbeitsspeicher und eine 16 GByte große SSD zur Seite.

Das 14-Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung stellt 1366 mal 768 Bildpunkte dar, was der Auflösung der kleineren 11,6-Zoll-Chromebooks entspricht. Aufgrund der Bildschirmgröße nennt HP sein Modell jedoch das “weltweit erste full-size Chromebook”. Es dürfte für Kunden interessant sein, die sich ein größeres Display und auch eine größere Tastatur wünschen.

Mit einer Dicke von 2,1 Zentimetern und einem Gewicht von rund 1,8 Kilogramm ist das HP-Chromebook ebenso für den mobilen Einsatz geeignet wie die kleineren 11,6-Zoll-Modelle. Ein 4-Zellen-Akku mit 2550 mAh soll eine Laufzeit von knapp über vier Stunden ermöglichen. Hier liegt das HP-Gerät deutlich hinter den kleineren Konkurrenzmodellen, die auf eine Laufzeit von bis zu sieben Stunden kommen. Zur weiteren Ausstattung des Pavilion Chromebook zählen WLAN, Ethernet-Port, HDMI, Webcam und drei USB-2.0-Ports.

Das von Google entwickelte Chrome OS setzt auf Linux auf, seine Anwendungen laufen im Browser Chrome. Chromebooks werden wie Chrome alle paar Wochen automatisch aktualisiert. Anwender müssen sich weder um Updates noch Virenschutz kümmern. Die Nutzung vereinfachen sollen Web-Apps und die Speicherung von Dokumenten in der Cloud. Eine Offline-Nutzung ist mit Einschränkungen verbunden.

[mit Material von Stephen Shankland, News.com, und Adrian Kingsley-Hughes, ZDNet.com]

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