Intel baut seine neueste Chipfabrik in Irland

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Sie soll in Leixlip, einem Vorort von Dublin, entstehen. Das ist dann eines von drei Werken, die im 14-Nanometer-Prozess fertigen können. Die örtliche Baubehörde hat bereits grünes Licht erteilt. Intel rechnet mit einer zweijährigen Bauzeit.

Intel hat von den Behörden grünes Licht für den Bau einer Chipfabrik in Irland bekommen. Nun muss nur noch der Aufsichtsrat dem Projekt zustimmen, für das rund vier Milliarden Dollar veranschlagt sind.

Das neue Werk, in dem die nächste Prozessorgeneration mit 14 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden soll, wird auf Intels Campus in Leixlip, einem westlichen Vorort von Dublin entstehen. Dort sind bereits jetzt 4000 Mitarbeiter beschäftigt, wie die irische Technik-Website Silicon Republic meldet.

Der Neubau soll bis zu 4300 neue Jobs schaffen, 3500 während der zweijährigen Bauphase und 800 dauerhafte Vollzeitstellen. Laut einem Bericht der irischen Bauaufsicht wird die Waferfabrik eine Grundfläche von 100.000 Quadratmetern haben. Hinzu kommen zwei Nebengebäude, eine zweistöckige Kühlunanlage, eine Wasseraufbereitungsanlage, ein Gebäude für Diesel-Notfallgeneratoren und ein Lager für Chemikalien.

Intel-Chef Paul Otellini hatte schon im Mai 2012 erklärt, dass Leixlip einer von drei Standorten für die 14-Nanometer-Fertigung sein werde. Bei den anderen beiden handelt es sich um die US-Werke in Oregon und Arizona.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

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