Threat Track 2.0 überwacht heimtückischen Internet-Traffic

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Die Überwachungslösung von GFI will mehr sein als traditionelle Security-Software: Sie untersucht Datenströme auf verdächtige URLs und IP-Adressen und soll so Firmennetze besser schützen. Schwerpunkt bei der Entwicklung von Version 2.0 war eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit.

Das Security-Tool ThreatTrack, jetzt in Version 2.0 fertig, ist laut Hersteller das, was vielen Unternehmen noch fehlt: Es biete eine superschnelle Reaktion auf aktuelle Gefahren und greife dabei auf eine Datenbank von derzeit über 69 Millionen Schad-URLs und gefährlichen IP-Adressen zu.

Die bei Threat Track erfassten Gefahren wurden zuvor vom Malware-Analyse-Tool “GFI Sandbox” und in Partnerschaften mit anderen Security-Unternehmen erfasst. So seien gefährliche Datenströme leicht erkennbar.

Die so erstellten Vergleichsdatenströme werden in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen integriert, um Firewall-, Filtering- und Proxy-Lösungen zu unterstützen und noch schneller auf neue Bedrohungen reagieren zu können. Das Produkt wird selbst von Security-Anbietern verwendet, klopft sich GFI auf die Schulter. Das Tool helfe zudem, Malware-Attacken und -Entwicklungen zu prognostizieren. Version 2.0 liefere bis zu siebenmal so viele Daten im Vergleich zur Vorgängerversion 1.0, arbeite aber mit beschleunigtem Datenzugriff und vereinfache den schnellen Umgang mit den Ergebnissen, so der Hersteller.

In der neuen Version sind die Beispiel-Datenströme jetzt über eine REST API erreichbar; so kommen die aktuellsten Malware-Informationen in Echtzeit und müssen sich nicht mehr über große, umständliche FTP-Downloads übertragen werden. Auch Änderungen und Erweiterungen kommen nun in Echtzeit. Eine verbesserte Personalisierung passt die Datenabfragen an den Kundenbedarf an, um die Art und Menge relevanter Daten festzulegen, die analysiert und und heruntergeladen werden. Beim Laden der Sicherheitsdaten können XML-, JSON- und TXT-Formate verwendet werden, um Datenströme mit bereits eingesetzten Produkten zu integrieren.

Das Produkt ist ist ab sofort erhältlich und kann in maßgeschneiderten Modulen erworben werden. So sind Module zur Verhaltensanalyse, Firewall-Konfiguration, http-Blocking und dergleichen erhältlich. Entsprechend sind aber auch die Preise unterschiedlich.

Update vom 22.01.17:00 Uhr:

Nachdem wir versuchten, detailliertere Informationen über die lokalen Preise über die Vertriebsabteilung herauszufinden, stellte sich heraus, dass sie von dem neuen Produkt noch gar nichts wusste. Vorerst ist Threat Attack 2.0 nur im englischsprachigen Raum erhältlich, in Deutschland, Österreich und der Schweiz existiert es noch gar nicht offiziell.

Da hätte wohl jemand im internationalen Marketing vorsorglich schon mal alles in verschiedene Sprachen transferiert, bevor der Verkauf geregelt worden sei, seufzte eine Vertriebsmitarbeiterin. Man könne jedoch mit Hilfe der bisherigen Angebote, allen voran GFI Mail Essentials, viele dieser Services bereits bereits nutzen.

Wann ThreatTrack 2 wirklich im D-A-CH-Raum erhältlich sein wird, steht noch nicht fest.

 

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