Open Source: Version 4 des CMS Kajona ist fertig

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Das freie Content-Management-System, das vor allem von deutschen Programmierern entwickelt wird, macht nicht nur das Erzeugen von Online-Inhalten leichter, sondern kann als Web Application Framwork auch zahlreiche externe Anwendungen einbinden. Die Administrations-Oberfläche wurde jetzt besser für den mobilen Einsatz ausgelegt.

Vollkommen neu strukturiert sei das Open-Sorce-Content-Management-Framework Kajona in seiner jetzt veröffentlichten Version 4.0, teilen die Entwickler mit.

Die einjährige Entwicklungsphase habe ein “modernes, auf aktuellen Technologien aufsetzendes Web-Application-Framework” hervorgebracht. Dies habe die Neukonzeption vieler zentraler Komponenten und Module sowie eine grundlegende Überarbeitung der Architektur sowie des Programmiermodells der Software erfordert.

Mit den Änderungen habe man ein AJAX-fähiges CMS erstellt: Drag-and-Drop-Oberflächen wie in nativen Windows-Anwendungen sind so leicht zu erstellen; Webseiten können mittels “Asynchronous JavaScript und XML” direkt mit dem Server ohne Umweg über HTML-Interpreter kommunizieren.

Das offene System beruht auf PHP5. Die jetzt von internationalen und vor allem deutschen Programmierern fertiggestellte Version 4.0 wird als Content Management Famework bereits von Nutzern wie der Universität Kassel, der ETH Zürich sowie einigen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland, der Schweiz und auch aus Ländern außerhalb Europas verwendet.

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Der “Inline Editor” des Open-Source-Content-Management-Systems Kajona ermöglicht die Bearbeitung von Webseiten innerhalb des Layouts.

Um Websites leichter zu administrieren, stellt Kajona 4 eine neue Administrationsoberfläche bereit, die  mit mobilen Geräten ohne Zusatzinstallationen funktioniert. Und der Inline-Editor für die Seitenpflege soll Redakteuren ermöglichen, sich ohne Einweisung in eine Administrations-Oberfläche nur um Inhalte zu kümmern.

Besonderen Wert legen die Macher auf ihre Offenheit für weitere Entwickler: Zusätzliche Module, Templates oder aktualisierte Pakete lassen sich mit nur wenigen Mausklicks aus verschiedenen Repositories in ein installiertes System integrieren, und ein “ORM-Mapper“”, eine vereinheitlichte Struktur des Dateisystems sowie der Einsatz von “deklarativen Annotationen” ereichtern die Einbindung weiterer Funktionen und Programme. Der Download des aktuellen Systems ist hier möglich.

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