Adyton Systems bringt Firewall der nächsten Generation für KMUs

Das Leipziger Unternehmen Adyton Systems hat seine Next-Generation-Firewall Network Protector nun auch für Firmen mit bis zu 50 PC-Arbeitsplätzen angepasst. Das gleichzeitig vorgestellte Release 4.0 der Adyton-Software bietet zudem bessere Ausfallsicherheit, Malware-Erkennung und SSL-Verbindungen.

von Peter Marwan 0


Das Leipziger IT-Unternehmen Adyton Systems hat seine Firewall-Reihe Network Protector mit dem Modell S50 um ein Produkt für Unternehmen mit bis zu 50 Nutzern ergänzt. Die Leipziger bewerben ihr Produkt als Next-Generation-Firewall und treten damit in die Fußstapfen des US-Unternehmens Palo Alto Networks, das diesen Begriff geprägt hat.

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Gemeint ist mit “Next Generation”, dass die Appliances nicht nur Ports öffnen oder blockieren, sondern auch die port-unabhängige Applikationskontrolle beherrschen. Außerdem umfasst der Begriff Antivirenfunktionen und Malwarefilter sowie ein Intrusion-Prevention-System und einen Webfilter.

Adyton setzt bei seinen Appliances auf eine selbst entwickelte Single-Pass-Engine, das heißt, die Datenpakete werden in einem Rutsch unter die Lupe genommen, damit der Datendurchsatz der Firewall nicht leidet. Weitere Besonderheit nennen die Leipziger eine vollständige Positivvalidierung. Damit werde jede Übertragung auf Anwendungsart und Inhalt hin analysiert und nur dann zugelasen, wenn sie vollständig validiert wurde und sich an die verwendeten Standards hält. Damit verspricht Adyton auch Schutz gegen viele derzeit noch unbekannte Angrifsszenarien.

Network Protector S50 lässt sich für die Nutzerverwaltung an Active-Directory- und LDAP-Server einbinden. Die Box terminiert SSL-Verbindungen und kann auch verschlüsselten Datenverkehr kontrollieren. Beim Malware-Scan setzt der Anbieter auf die Engine von Bitdefender, beim IPS auf eine “marktführende Datenbank”, für die Bedrohungssignaturen, verrät aber nicht, von wem die stammt. Da jedoch Symantec als einer der Technologielieferanten genannt wird, ist es wahrscheinlich, dass es sich dabei um die der Amerikaner handelt.

Für die Appliance S50 gibt der Hersteller einen Firewall-Durchsatz von 100 MBit/s an. Die maximale Zahl der Verbindungen liegt bei 50.000, die maximale Anzahl neuer Verbindungen pro Sekunde bei 15.000. Die Box ist mit sechs Gigabit-Ethernet-Ports ausgerüstet und für bis zu 50 VPN-Benutzer ausgelegt. Wer mehr braucht, kann sich das Modell S100 anschauen, dessen Firewall-Durchsatz bei 200 MBit/s liegt und das bis zu 100 Benutzer unterstützt. Der Listenpreis für die Appliance Network Protector S50 liegt in der Grundausstattung bei 1400 Euro. Mit “Full Protection” für 3 Jahhre beträgt der Listenpreis 1824 Euro.

Gleichzeitig mit der KMU-Variante seiner Firewall hat Adyton auch Release 4.0 seiner Software verfügbar gemacht. Sie bringt eine neue Hochverfügbarkeitsfunktion. Verbesserungen gibt es auch beid er der Malware-Erkennung, dem Reporting gefundener Malware sowie bei der Erkennung von SSL-Verbindungen und deren Kompatibilität zu gängigen SSL-Implementierungen.

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Autor: Peter Marwan
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