Citroën sucht Ideen für Smartphone-Apps

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Nachdem den Autobauern offenbar die Ideen ausgehen, wie sie sich durch Motorentechnologie, Spritverbrauch oder Sicherheitsmerkmale differenzieren können, konzentrieren sie sich auf die Anbindung moderner IT-Technologie an ihre Fahrzeuge. Jüngstes Beispiel dafür ist Citroën.

Citroën sucht im Rahmen seines Créative Awards dieses Jahr Ideen für Smartphone-Apps. Das Motto des Wettbewerbs ist recht weit gefasst: Als Beitrag angenommen wird alles, was das Leben für Fahrer oder Beifahrer erleichtern kann.

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Als Preise winken 10.000, 4000 und 1500 Euro. Außerdem ist ein mit 1500 Euro dotierter Publikumspreis ausgeschrieben. Citroën lockt zudem damit, dass im Laufe des Wettbewerbs einige der Beiträge online präsentiert werden. Außerdem werden die Gewinner nach Paris eingeladen, um ihren Preis entgegenzunehmen und sich dort das Virtual Reality Centre des Autobauers anzusehen.

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, muss nicht mal unbedingt ein versierter Programmierer sein. Es reicht, einen App-Namen, eine erklärende Grafik sowie eine Präsentation mit der App-Idee abzugeben. Begleitend erwartet Citroën eine “detaillierte Beschreibung” in Englisch oder Französisch – die aber auch nicht länger als 1000 Zeichen sein sollte.

Wer nicht nur eine Idee hat, sondern auch eine App programmieren und vermarkten will, kann dies auch bei Ford versuchen. Die Amerikaner sind schon einen Schritt weiter als die Franzosen und haben kürzlich einen eigenen App-Store für Auto-Apps eröffnet. Allerdings sind die technischen Vorgaben dort etwas enger gefasst: Ziel des damit verknüpften “Ford Developer Program” ist es nämlich, dass Entwickler ihre Apps so anpassen, dass sie sich mittels Ford AppLink auf dem hauseigenen Infotainmentsystem Sync nutzen lassen. Andere Fahrzeughersteller gehen ähnliche Wege.

Die Citroën-Jury nimmt Wettbewerbsbeiträge noch bis 10. Februar 2013 entgegen. Drei Tage später stehen die Vorschläge dann öffentlich zur Abstimmung bereit. Die Gewinner sollen im März 2013 bekannt gegeben werden. In einem Video bei YouTube erklärt der Organisator die Idee seines Wettbewerbs noch einmal selbst.

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