Ausprobiert: LCD-Monitor Benq VW2430H

Benq verspricht, mit seiner VA-LED-Technologie mit tiefen Schwarzwerten, 8-Bit-TrueColor-Modus, einem hohen statischen Kontrastverhältnis sowie einer kurzer Reaktionszeit eine extrem hohe Bildqualität. ITespresso hat den Bildschirm einem gründlichen Bedienungstest unterzogen.

von Manfred Kohlen 0


Strahlt mit klaren Farben und gutem Kontrast bei nahezu allen Lichtverhältnissen: der Benq VW2430H (Foto: ITespresso.de)

Strahlt mit klaren Farben und gutem Kontrast bei nahezu allen Lichtverhältnissen: der Benq VW2430H (Foto: ITespresso.de)

Dass IT-Medien Monitore noch einem Test unterziehen, ist selten geworden, denn die meisten LCD-Screens entsprechen inzwischen nahezu allen Ergonomie-Vorgaben: Reaktionszeiten unter 8 Millisekunden sind Status Quo, Schlieren in schnellen Animationen nur noch selten. Benq nimmt für sich in Anspruch, mit seinem neuen 24-Zoll-System W2430H bei nur 4 Millisekunden Reaktionszeit dieses Problem nun auch fast vollständig gelöst zu haben – obwohl es Gaming-Bildschirme gibt, die noch schneller reagieren.

Der “Schlierentest” von Prad zeigt allerdings noch langsamere Reaktionen als vergleichbare 8-ms-Monitore, meinen Tester von “Basic Thinking“, die sich Benqs neues Display ebenfalls angesehen haben. Nach unserem Eindruck waren allerdings solche Artefakte kaum zu erkennen.

Ergonomisch erst auf den zweiten Blick

Die kleinen “Design-Gnubbel” stellen sich als Menütasten heraus (Foto: ITespresso.de)

Ergonomie und Bedienerfreundlickeit haben beim neuen Benq-Monitor einige Tücken, die zunächst umschifft werden müssen. So erkennt der Bildschirm nicht automatisch, welche der Anschlussmöglichkeiten genutzt wird – ob VGA (D-Sub), HDMI oder DVI-D angewendet werden, muss der Anwender erst selbst über die Menütasten am weißen Bildschirmrand einstellen, sonst meldet der Schirm “keine Kabelverbindung”.

Die Menütasten sind allerdings so dezent im Rahmen versteckt, dass sie zunächst nicht als solche erkennbar sind – Benq hat übersehen, dies in seiner Anleitung zu vermerken. Hilfe bieten dann nur wachsamer Erfindergeist – oder ein Anruf bei der Hotline (für 9 Cent pro Minute). Und als Kabel lag dem Testgerät lediglich D-Sub bei – HDMI- oder DVI-D-Kabel muss man sich wohl selbst kaufen.

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