AVM bringt Fritz!DECT Repeater 100 in den Handel

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Er vergrößert den Empfangs- und Sendebereich von Fritz-Boxen mit DECT-Funktion. Dazu wird er einfach in einer Steckdose platziert. Als Endgerät lassen sich alle DECT-Telefone mit GAP-Unterstützung nutzen.

DECT-Telefone sind im Zeitalter von Smartphones und LTE zwar technisch gesehen etwas langweilig, in der Praxis spielen sie aber immer noch eine große Rolle. Gerade in Firmen macht sich aber die begrenzte Reichweite von bis zu 300 Metern im Freien und 50 Metern in Gebäuden teilweise negativ bemerkbar. Schließlich will man auch im Lager, der Werkstatt oder einem anderen Stockwerk oder Gebäudeflügel noch erreichbar sein. Diese Möglichkeit schafft AVM mit dem Fritz!DECT Repeater 100, der nun für den unverbindlichen Verkaufspreis von 79 Euro im Handel ist.

An einer Fritz!Box lassen sich bis zu sechs DECT-Repeater anmelden, um so die Abdeckung des DECT-Netzes zu vergrößern (Bild: AVM).

In Kombination mit einer Fritz!Box lassen sich damit zahlreiche von dem Router und den Fritz!Fon-Modellen gewohnte Funktionen und auch Internetdienste im lokalen Netz nutzen. Die Unterstützung für das automatisch Handover von DECT-Telefonaten erlaubt es, während eines Telefongesprächs zwischen Basis und Repeater zu wechseln.

Allerdings ist die Größe der Installation in der Praxis begrenzt: Es lassen sich nämlich nur bis zu sechs DECT-Repeater und sechs DECT-Telefone an der Fritz!Box anmelden und über den Repeater drei Gespräche gleichzeitig führen. In kleinen Firmen oder weitläufigen Wohnäusern genügt das. Wer deutlich mehr Reichweite braucht und mehr Teilnehmer versorgen muss, kann auf dafür gedachte Produktreihen wie die Ultra-Range-Serie von DeTeWe zurückgreifen.

Zur Inbetriebnahme wird der Repeater in eine Steckdose gesteckt und durch Drücken der DECT-Taste der Fritz!Box angemeldet. Die Konfiguration erfolgt automatisch. Die Benutzeroberfläche der Fritz!Box liefert Informationen zum Betriebszustand des Repeaters. Über die Fritz!Box werden auch Updates der Betriebssoftware automatisch durchgeführt.

Im Heimnetz stehen dafür neben Telefonaten in HD-Qualität, Internetradio, Podcasts und RSS-Dienste auch über längere Distanzen zur Verfügung. Als weiteren Vorteil betont AVM auch die integrierten Verschlüsselung. Damit seien alle Telefonate und DECT-Verbindungen abhörsicher, die von der Fritz!Box über den Repeater weitergeleitet werden.

Laut AVM ist der Fritz!DECT Repeater 100 kompatibel zu allen DECT-Basisstationen und DECT-Telefonen, die den GAP-Standard erfüllen und über eine Repeater-Funktion verfügen. Er unterstützt also nicht nur AVM-Telefone, sondern zumindest auch die Grundfunktionen von DECT-Telefonen anderer Hersteller.

Da der Fritz!DECT Repeater 100 selbst eine Steckdose mitbringt, geht bei seiner Nutzung kein Steckplatz verloren. Die Leistungsaufnahme des Repeaters im Bereitschaftsmodus gibt AVM mit 1,2 Watt an. Er misst ohne Stecker, der ja beim Gebrauch in der Steckdose verschwindet, 9,3 mal 5,9 mal 4,1 Zentimeter.

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